Plessenburg - Rustikale Waldgaststätte

Ilsestein - Markanter Granitfelsen garantiert Traumaussicht

Das erste Frühlingswochenende macht seinem Namen alle Ehre. Klärchen lacht aus vollem Herzen und ein fast wolkenloser Himmel begleitet uns auf unserer ausgedehnten Harzwanderung. Auf dem kostenlosen Wanderparkplatz im Ilsetal von Ilsenburg stellen wir unser Auto ab und schnüren die Wanderschuhe.

Paternosterklippen
Den 474 m hohen Ilsestein krönt ein Metallkreuz.

Die erste Etappe des Wegs führt direkt parallel zur Ilse in das immer enger werdende Tal hinein. An einer Kreuzung folgen wir dem Wegweiser zum Ilsestein. Nun geht es stetig bergauf. Vorbei an zahlreichen verwitterten Klippen und uralten knorrigen Bäumen erreichen wir den Ilsestein. Direkt vor dem Gasthaus wartet eine Überraschung auf uns. Es ist eine neu eingerichtete Stempelstelle (30) für die Harzer Wandernadel.
Von hier ist es nur ein Katzensprung zum Ilsestein. Der senkrecht abfallende Granitfelsen hebt sich 140 Meter aus dem Ilsetal heraus. Von der beeindruckenden Klippe öffnet sich eine Traumaussicht auf das Brockenmassiv und in das Ilsetal nach Ilsenburg. Auf dem weiteren Weg zur Plessenburg tangieren wir die Paternosterklippen. Dieser gewaltige Felsen lässt die Kräfte erahnen, die einst das Gelände formten.

Waldgaststätte Plessenburg
Beliebtes Wanderziel - Waldgasthaus Plessenburg.

Nach gut zwei Stunden erreichen wir unser Tagesziel, das österlich geschmückte Gasthaus Plessenburg. Nach einer längeren Rast und frisch gestärkt nehmen wir den Rückweg in Angriff. Über den breiten Forstweg Loddenke erreichen wir an der Schutzhütte wieder das Ilsetal. Fortan folgen wir der donnernden Ilse. Dabei kommen wir am Zanthierplatz unterhalb des Ilsesteins vorbei. Von hier nehmen wir das letzte Stück unseres Rundwanderwegs in Angriff.

IlsenburgKloster Drübeck
Später schlendern wir durch Ilsenburg und durch das Kloster Drübeck.
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