Der Brocken - Das Höchste im NordenÜber den Harzer-Hexen-Stieg zum HarzgipfelHarzlich willkommen. Der Wanderer erlebt auf der Tour zum Brocken eine einmalige Natur. Er kann sich von der Märchenwelt sowie der Brockenhexe verzaubern lassen. So in der Walpurgisnacht, wenn die Hexen auf ihren Besen zum Brocken reiten, um mit dem Teufel zu tanzen. Ganz so, wie es schon Goethe im Faust beschrieb.
Dichte Bergwälder, bizarre Felsschluchten, geheimnisvolle Höhlen, rauschende Wasserfälle... Der Harz hat viele Gesichter. Hier findet der Wanderer seltene Tiere und Pflanzen. Die scheue Wildkatze zum Beispiel, Auerhahn und Schwarzstorch sind hier noch heimisch. Der hundertjährige Brockengarten mit Gebirgspflanzen aus aller Welt lohnt einen Extrabesuch. Vom Gipfel des Blocksbergs schweift der Blick über den Nationalpark Harz.
Hier kann man einmal ganz entspannt Dampf ablassen. So bei einer Fahrt mit dem Dampfzug der Harzer Schmalspurbahnen. Der Brockenbahnhof ist mit 1125 m der höchstgelegene Bahnhof aller dampfbetriebenen Schmalspurbahnen in Deutschland.
Wer lieber wandert findet unzählige Wege, sich diese sagenumwobene Bergwildnis zu erschließen. Eine unserer Lieblingsstrecken zum Brocken beginnt am Torfhaus. Die Tour führt über den Goethe-Weg und den Harzer-Hexen-Stieg zum höchsten Harzgipfel. Aber auch in Schierke, Oderbrück und am Ehrenfriedhof sind wir bereits zu einer Wanderung gestartet. Mindestens 1 x im Jahr schnüren wir die Wanderschuhe und machen uns in Richtung Gipfel auf die Strümpfe.
Ein Rundflug über den Brocken ist ein Vergnügen der Extraklasse. Aus der Vogelperspektive bietet sich eine faszinierende Sicht auf den höchsten Harzgipfel mit all seinen Gebäuden und technischen Einrichtungen.
Fakten vom Brockenbesuch am 5. Februar 2005 im Telegrammstil: Temperatur: -5,3 Grad C - Schneehöhe: 2,10 m - Wind: 46 km/h - Fernsicht: 120 km
Nieselregen aus tiefhängenden dunklen Wolken hält uns am 13. August 2005 nicht von unserer Brockenwanderung ab. Diesmal starten wir auf dem Großparkplatz Torfhaus und wandern über den Goetheweg zum Gipfel.
Einen tierischen Begleiter haben wir bei unserer Brockentour am 1. Juli 2006. Wir starten am Torfhaus und wandern am Bächlein Abbe entlang zum Eckersprung. Hier entdecken wir einen Fuchs. Er begleitet uns ein ganzes Stück des Wegs in Richtung Harzgipfel.
Heißer Wind aus der Sahara treibt uns bei unserer Brockenwanderung am 14. Juli 2007 den Schweiß aus allen Poren. Wir starten in Schierke und steuern über die Alte Rodelbahn und die Abkürzung den Brockengipfel an. Nach gut 2 Stunden erreichen wir das Brockenplateau. Den Rückweg nehmen wir über die Brockenstraße. Dabei erobern wir am "Gelben Brink" einen Wanderstempel. Später schlendern wir durch Schierke und gönnen uns ein gewaltiges Stück Brockentorte. Lecker - Sie ist mit viel Sahne gefüllt.
Ein weiterer Stempel füllt seit dem 24. Mai 2008 unseren Wanderpass. Den 55. Wanderstempel erobern wir am Dreieckigen Pfahl. Zu der jährlichen Brockentour sind wir diesmal am Ehrenfriedhof gestartet. Über die Stationen Dreieckiger Pfahl, neuer Goetheweg sowie Brockenstraße erreichen wir den höchsten Harzgipfel. In den Mittelpunkt unserer Frühlingstour stellen wir den Besuch des Brockengartens. Am Wochenende steht vor dem Besuch der botanischen Rarität eine Rundwegsführung mit einem Ranger des Nationalparks im Programm. Nach der etwa einstündigen interessanten Umrundung des Gipfels, sind wir von der reichhaltigen Flora im Schauteil des Brockengartens fasziniert.
Am Wochenende beginnen die Führungen über den Brockenrundweg und der anschließende Besuch des Schauteils des Brockengartens um 11.15 Uhr und 13 Uhr. (Stand 2008)
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