Der Brocken - Das Höchste im Norden

Über den Harzer-Hexen-Stieg zum Harzgipfel

Harzlich willkommen. Der Wanderer erlebt auf der Tour zum Brocken eine einmalige Natur. Er kann sich von der Märchenwelt sowie der Brockenhexe verzaubern lassen. So in der Walpurgisnacht, wenn die Hexen auf ihren Besen zum Brocken reiten, um mit dem Teufel zu tanzen. Ganz so, wie es schon Goethe im Faust beschrieb.

Der Brocken ist mit 1142 Meter der höchste Berg im Harz. Er ist im Sommer und Winter stets ein anspruchsvolles Wanderziel. Nach gut zwei Stunden Aufstieg schmeckt die obligatorische Erbsensuppe besonders gut. Ein Schierker Feuerstein versüßt die Aufstiegsstrapazen.

Brocken

Dichte Bergwälder, bizarre  Felsschluchten, geheimnisvolle Höhlen, rauschende Wasserfälle... Der Harz hat viele Gesichter. Hier findet der Wanderer seltene Tiere und Pflanzen. Die scheue Wildkatze zum Beispiel, Auerhahn und Schwarzstorch sind hier noch heimisch. Der hundertjährige Brockengarten mit Gebirgspflanzen aus aller Welt lohnt einen Extrabesuch. Vom Gipfel des Blocksbergs schweift der Blick über den Nationalpark Harz.


Brockenbahn - Die Faszination vergangener Tage wird lebendig.

Hier kann man einmal ganz entspannt Dampf ablassen. So bei einer Fahrt mit dem Dampfzug der Harzer Schmalspurbahnen. Der Brockenbahnhof ist mit 1125 m der höchstgelegene Bahnhof aller dampfbetriebenen Schmalspurbahnen in Deutschland.



Rast - Oktober 2002 auf dem Weg zum Gipfel.

Wer lieber wandert findet unzählige Wege, sich diese sagenumwobene Bergwildnis zu erschließen. Eine unserer Lieblingsstrecken zum Brocken beginnt am Torfhaus. Die Tour führt über den Goethe-Weg und den Harzer-Hexen-Stieg zum höchsten Harzgipfel. Aber auch in Schierke, Oderbrück und am Ehrenfriedhof sind wir bereits zu einer Wanderung gestartet. Mindestens 1 x im Jahr schnüren wir die Wanderschuhe und machen uns in Richtung Gipfel auf die Strümpfe.



21. Juni 2004: Schnappschüsse zum Sommeranfang  - Temperatur +5°C.

Ein Rundflug über den Brocken ist ein Vergnügen der Extraklasse. Aus der Vogelperspektive bietet sich eine faszinierende Sicht auf den höchsten Harzgipfel mit all seinen Gebäuden und technischen Einrichtungen.

Luftaufnahme - Der leistungsfähige Sendemast auf dem Gipfel
ist das dominierende Bauwerk auf dem Brocken. Links im Foto befindet sich der Brockenbahnhof.

Fakten vom Brockenbesuch am 5. Februar 2005 im Telegrammstil: Temperatur: -5,3 Grad C - Schneehöhe: 2,10 m - Wind: 46 km/h - Fernsicht: 120 km


Bei der Wintertour erleben wir eine Harzlandschaft aus Zuckerguss.


Nieselregen aus tiefhängenden dunklen Wolken hält uns am 13. August 2005 nicht von unserer Brockenwanderung ab. Diesmal starten wir auf dem Großparkplatz Torfhaus und wandern über den Goetheweg zum Gipfel.


13. August 2005: Zur Mittagszeit reißt die Wolkendecke auf.

Einen tierischen Begleiter haben wir bei unserer Brockentour am 1. Juli 2006. Wir starten am Torfhaus und wandern am Bächlein Abbe entlang zum Eckersprung. Hier entdecken wir einen Fuchs. Er begleitet uns ein ganzes Stück des Wegs in Richtung Harzgipfel.


1. Juli 2006: Am Eckersprung begleitet uns ein Fuchs.

Heißer Wind aus der Sahara treibt uns bei unserer Brockenwanderung am 14. Juli 2007 den Schweiß aus allen Poren. Wir starten in Schierke und steuern über die Alte Rodelbahn und die  Abkürzung den Brockengipfel an. Nach gut 2 Stunden erreichen wir das Brockenplateau. Den Rückweg nehmen wir über die Brockenstraße. Dabei erobern wir am "Gelben Brink" einen Wanderstempel. Später schlendern wir durch Schierke und gönnen uns ein gewaltiges Stück Brockentorte. Lecker - Sie ist mit viel Sahne gefüllt. 


14. Juli 2007: Nach der Brockentour schlendern wir durch Schierke.

Ein weiterer Stempel füllt seit dem 24. Mai 2008 unseren Wanderpass. Den 55. Wanderstempel erobern wir am Dreieckigen Pfahl. Zu der jährlichen Brockentour sind wir diesmal am Ehrenfriedhof gestartet. Über die  Stationen Dreieckiger Pfahl, neuer Goetheweg sowie Brockenstraße erreichen wir den höchsten Harzgipfel. In den Mittelpunkt unserer Frühlingstour stellen wir den Besuch des Brockengartens.

Am Wochenende steht vor dem Besuch der botanischen Rarität eine Rundwegsführung mit einem Ranger des Nationalparks im Programm. Nach der etwa einstündigen interessanten Umrundung des Gipfels,  sind wir von der reichhaltigen  Flora im Schauteil des Brockengartens fasziniert.

24. Mai 2008: Im Brockengarten  werden etwa 1600 Arten kultiviert. Dazu gehören  die Brockenanemone, die Starre Segge und das Brocken-Habichtskraut. Gegründet wurde der älteste Gebirgspflanzengarten Europas bereits 1890.

Am Wochenende beginnen die Führungen über den Brockenrundweg und der anschließende Besuch des Schauteils des Brockengartens um 11.15 Uhr und 13 Uhr.  (Stand 2008)


27. Juli 2009 - wir wandern von Oderbrück zum Brocken. Dabei beobachten wir, wie der neue Goetheweg eine tiefgründige Sanierungskur erhält und gleichzeitig verbreitert wird.

Eine Baustelle ist ebenfalls der Turm des Brockenhotels. Auf den Rüstungen werkeln Handwerker an einer neuen Außenhaut für den Turm.

Obwohl wir an einem Montag zur Tour starten, sind bei wolkenlosen Himmel und 25 Grad C zahlreiche Wanderer mit uns unterwegs.


31. Juli 2010 - wir starten ebenfalls vom kostenlosen Parkplatz Oderbrück in Richtung Brocken. Die beliebte Ausflugsgaststätte Oderbrück ist jedoch nur  noch eine Brandruine.

Erfreut sind wir über den gut begehbaren und neu ausgebauten Abschnitt des neuen Goetheweges. Der Klassiker unter den Wanderwegen zum höchsten Harzgipfel führt neben der Eisenbahnstrecke der HSB entlang.