Klippen - Die Edelsteine des Harzes

Wandergebiet in einer wildromantischen Felsenlandschaft

Asterix und Obelix hätten ihre helle Freude an den vielen Hinkelsteinen, die im Gebiet der Hohneklippen von der Natur geschaffen wurden. Für die Comic-Helden ist es ein unerschöpfliches Warenlager, für uns Wanderer ist es eine faszinierende Felsenlandschaft.

Klippen - Die Edelsteine des harzes
Klippen - Die Edelsteine des Harzes bestimmen während der Wanderung das Bild.

Der Wanderweg führt durch dichten Nadelwald. Er steigt ab Drei Annen Hohne erst langsam an. Doch dann wird es immer heftiger. Wir beginnen zu schnaufen. Am Hohnekopf  legen wir eine erste Verschnaufpause ein und genießen an diesem Junisamstag 2004 die wunderbare Aussicht. Der Blick schweift über eine duftende Bergblumenwiese hinunter nach Wernigerode und weit hinein ins Bundesland Sachsen-Anhalt.

 

 

Wir kraxeln jetzt über Stock und Stein in einer der faszinierendsten Felsenlandschaft nördlich der Alpen.

Hier sind viele Sagen und Mythen zu Hause - genährt werden sie von der wildromantischen Atmosphäre. Nun liegen sie direkt vor uns, die Klippen - die Edelsteine des Harzes. Schroffe Granitfelsen - sie streben in den blauen Junihimmel. Zu ihren Füßen wiegen sich knorrige Fichten im Wind.

LeistenklippeEva Mischur auf der Leistenklippe
Kraxelpause auf der Leistenklippe - Der Aufstieg wird mit einem Brockenblick belohnt.

Wandern ist Naturerlebnis. Dabei lassen wir uns die reine Bergluft um die Nase wehen und tauchen ein in die wunderbare Welt der Hohneklippen. Wir genießen die Ruhe der Natur, lauschen dem Gesang der Vögel und staunen über die bizarren Felsgebilde der Bärenklippe.

In kurzer Entfernung lädt die Leistenklippe (901 m) zum Besteigen ein. Dabei erleichtern uns einige Kletterhilfen den Aufstieg. Der Weg lohnt - die herrlichen Ausblicke auf das landschaftlich reizvolle Gebiet des Nationalparks Hochharz entschädigen für die Kraxelei. Vis a vis verführt das Brockenpanorama zum Druck auf den Kameraauslöser.

Hohneklippen mit BrockenblickHinkelsteine
Nicht der Lagerplatz für Hinkelsteine von Obelix - Sondern das wildromantische
Hohneklippenareal mit Brockenblick.


Die dritte Klippe im Bunde ist die Grenzklippe (886 m). In dieser Bergwildnis mit den urigen Felsen, direkt am Fuße des steil aufragenden Granitmonuments, richten wir unserem Biwakplatz ein. Von diesem Pausenplatz offenbart sich die ganze Schönheit des Harzes.

Am Horizont dominieren die Berggipfel. Weit unter uns mischt das frische Grün der Bäume ein prächtiges Farbenmosaik. Zusätzliche bunte Akzente setzen die duftenden Blüten des giftigen Fingerhuts. Er wächst hier in großen Gruppen.

 

HohneklippenBrockenblick
2005: Ausgeruht und gestärkt schultern wir nach der Rast die Rucksäcke.

Bald mündet unser schmaler Pfad auf dem breiten Forstmeister-Sietz-Weg. Von hier sind es nur noch 6,2 km zum Brocken. Doch wir folgen dem Weg ins Tal. An der Spinne biegen wir auf den Glashüttenweg ab. Er hält für uns noch eine Überraschung bereit - den Trudenstein. Es ist ein Granitfelsen, der über Aufstiegshilfen erklommen werden kann. Weiter geht es in Richtung Parkplatz in Drei Annen Hohne.

 

 

Einfahrt des Personenzuges in Drei Annen Hohne.

Nach der Wandertour fahren wir mit dem Auto nach Wernigerode und unternehmen einen ausgedehnten Stadtbummel. In der bunten Stadt am Harz  kommt es zu netten Bekanntschaften.

WernigerodeRathaus WernigerodeWernigerode
Am Rathaus in Wernigerode kommt es zu netten Bekanntschaften.

Auch im Jahr 2006 steht das Hohneklippenareal  in unserem Wanderkalender. Ausgangspunkt ist der Parkplatz in Drei Annen Hohne. Im Rucksack haben wir unsere neueste Errungenschaft - den Harzer-Wanderpass. Stetig füllen sich seine Seiten mit Stempeln. So bringt uns die Tour durch das Hohneklippenareal vier Stempel ein.


2006: Im Juli wandern wir über den Moorstieg zum Hohnekopf und den Klippen. Weiter geht es über den Beerenstieg  zum Ottofelsen.
Kletterhilfe am ottofelsen


  

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