Thale - Sagenhafte Naturkulisse

Rosstrappe - Bodetal - Hexentanzplatz

Die Roßtrappe - Ein gewaltiger Granitfelsen

Vom Parkplatz auf der Roßtrappe ist es nur ein kurzer Weg zum sagenumwobenen Hufabdruck des Riesenrosses der Prinzessin Brunhilde. Es ist auf einer Art Felsenkanzel, die direkte Einblicke in das Bodetal ermöglicht. Die schroffen Granitwände fallen senkrecht ins Tal. Von hier hat man einen herrlichen Blick ins zerklüftete Bodetal. Gegenüber befindet sich fast in Rufweite der Hexentanzplatz, das Ziel unserer heutigen Wanderung.

Rosstrappe Fussabdruck
Der sagenumwobene Hufabdruck auf der Roßtrappe. Der Blick ins Bodetal  ist grandios.

Unweit der Aussichtsplattform auf der Roßtrappe beginnt die Schurre (der Weg ist gegenwärtig gesperrt) - ein sehr abschüssiger Pfad der sich an den Felshang schmiegt. Er führt über  Geröllfelder in Serpentinen hinunter ins Bodetal und mündet an der Teufelsbrücke auf dem Harzer-Hexen-Stieg. Jetzt sind es nur noch wenige Schritte bis zur Gaststätte Königsruhe. Hier stärken wir uns bei einer Brotzeit.

Weiter geht es über die Jungfernbrücke, sie überspannt die Bode, direkt auf den ausgeschilderten Weg durch den Hirschgrund. Es ist ein sehr steiler und schattiger Zickzackweg - hier ist gute Kondition erforderlich. Er führt hoch zum Hexentanzplatz. Nach gut 1,5 Stunden anstrengender Kraxelei erreichen wir das Plateau. Der weitere Weg führt am Tierpark vorbei auf den sagenreichen Hexentanzplatz.


 

Der Hexentanzplatz  - Das sagenhafte Bergplateau

Der Hexentanzplatz erhebt sich 239 m über der Bode, damit überragt er die Roßtrappe um 48 m. In dieser faszinierenden Landschaft sind viele Sagen und Mythen zu Hause. Dichter wie Fontane, Goethe und Eichendorff haben sich von der wildromantischen Kulisse inspirieren lassen. Für Forscher und Historiker sind Hexentanzplatz und Roßtrappe heilige Stätten unserer germanischen Vorfahren.

Zu unserem Sonntagsausflug am 26. 10. 2014 verwöhnt uns der goldene Oktober reichlich mit Sonne. Das Thermometer klettert knapp an die 20-Grad-Marke.

Hexenparade auf dem Hexentanzplatz - die fliegenden Girls und Gespielinen des Teufels sind begehrte Souveniers.

Mit der Kabinenbahn fahren wir aus dem Bodetal zum Hexentanzplatz. Der Clou dabei, der Fußboden in der
Gondel ist aus Glas und gewährt einen schwindelerregenden Tiefblick ins Bodetal - Berg- und Talfahrt 5,90 €.


Beeindruckende Aussicht von einer Kanzel auf dem Hexentanzplatz ins herbstlich gefärbte Bodetal.


Beliebte Andenkenfotos mit Christina, Roberto, Frau Hexe, Eva und Peter.


Die lebensgroße Hexe zählt zu den beliebtesten Fotomotiven auf dem Hexentanzplatz.

 

 

 

Eva und Christina haben sichtlich ihren Spass zwischen den Hexen.

 

 

 

 



Ein Blick vom Hexentanzplatz über das Bodetal zur Roßtrappe.


Die Hexen treiben hier allerhand Schabernack. So haben sie ein Haus völlig auf den Kopf gedreht.


Machts gut und besucht mich bald wieder scheint der Teufel zu sagen.


Ausflug zum Hexentanzplatz im Juli 2008

HexentanzplatzHexentanzplatz
Auf dem Hexentanzplatz bestimmen Hexen und Teufel das Bild.

Als weitere touristische Attraktionen befinden sich hier eine Bobbahn, die Walpurgishalle, die Bergstation der Seilbahn sowie das Harzer Bergtheater und diverse gastronomische Einrichtungen. Und es wundert nicht, dass sich hier Teufel und Hexen in Denkmalform präsentieren, sie erwachen erst in der Walpurgisnacht.

Für uns stellt sich die Frage, welchen Rückweg schlagen wir ein?  Fahren wir mit der Seilbahn hinunter ins Tal und anschließend mit dem Sessellift hoch zur Roßtrappe, oder wandern wir die Strecke wieder zurück. Wir entscheiden uns für die Wanderung und wählen als Rückweg die Hexenstiege.  Bevor wir jedoch wieder ins Bodetal absteigen, besuchen wir den Tierpark. In dem gepflegten Areal leben etwa 70 Tierarten.
 


Das Bodetal - Eine imposante Felsenschlucht

Besonders faszinierend ist eine Durchquerung des wildromantischen Bodetals. Dazu stellen wir  in Treseburg unser Auto ab und starten zur Tour durchs Bodetal (ca.10 km). Der überwiegend schattige Harzer-Hexen-Stieg führt fast immer neben der tosenden Bode entlang. Das Wasser scheint zu kochen, wenn es Felsen überspringt, sich durch den bekannten Bodekessel strudelt und sich den Weg durch das wild zerklüftete und  felsige Bett sucht. Die waldreiche Schlucht zwängt sich regelrecht durch die steilen Felshänge. Jetzt rücken die Felsen noch enger zusammen, das Tal wird schmaler und düsterer.

Blick ins Bodetal im Hintergrund ist der Brocken.Eva bei der Rast auf der RosstrappeSeilbahn zum Hexentanzplatz
Vom Hexentanzplatz wandern wir 1 Stunde bis ins Bodetal. Die Seilbahn braucht
 für die Strecke 4 Minuten.

Beeindruckend ist der Bodekessel, umgeben von 200 m hohen Granitfelsen. Wie in einem Geologielehrbuch präsentieren sich die Auswaschkehlen und Strudeltöpfe. Tosend stürzt sich der wild schäumende Gebirgsfluss in den tiefen Felsenkessel - überspringt das quellklare Wasser der Bode die steinigen Hindernisse.

Teufelsbrücke im BodetalJungfernbrücke im Bodetal
Die Teufels- und die Jungfernbrücke überspannen die Bode - Brigitte und Günther bei einer Rast im Bodetal.

Der Wanderweg führt am Goethefelsen, der Teufels - und der Jungfernbrücke vorbei und mündet an der Talstation der Seilbahn. Nach gut 2,5 Stunden erreichen wir Thale. Hier legen wir die Mittagspause ein, schauen uns im Ort etwas um. Von hier kann man mit dem Bus nach Treseburg  zurück fahren. Wir schultern jedoch die Rucksäcke und wandern wieder durch den "Grand Canyon" von Deutschland zum Ausgangspunkt zurück.


Eine Erlebniswelt der besonderen Art bietet sich dem Besucher am Anfang des Bodetals von Thale aus.
 

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