Wurmberg - Facettenreiche Natur

Attraktives Wanderziel bei Braunlage

Ein lohnendes Wanderziel ist der Wurmberg (971 Meter) bei Braunlage. Es ist der zweithöchste Berg im Harz - zugleich die höchste Erhebung Niedersachsens. Hier finden sich viele reizvolle Seiten des Harzes auf einem Fleck. Außerdem verfügt der Ort mit der Wurmberg-Seilbahn über die längste und modernste Seilbahn Norddeutschlands.

Auf dem Weg zum Gipfel des Wurmbergs in den Jahren:

Erobern kann man Braunlages 'Hausberg' auf zahlreichen Wanderwegen. Für die Fußmüden fährt die Seilbahn zum Gipfel. Doch wir erklimmen mindestens einmal im Jahr den Berg per Pedes. Bei unseren Entdeckungstouren zeigt sich die Natur von ihrer besten Seite. In den stillen Hochwäldern und blühenden Wiesen staunen wir über seltene Blumen und Pflanzen, freuen uns, wenn wir versteckt wachsende Pilze finden - oder Händeweise süße Heidelbeeren in uns hineinstopfen können.

Wurmberg
Verdiente Rast auf dem Gipfel des Wurmbergs. Wurmberg

Vom Großparkplatz kann man den Gipfel auf verschiedenen Wegen erreichen. Die gut 400 Meter Höhenunterschied schaffen wir je nach Strecke  etwa in 2 bis 3 Stunden. Diesmal wandern wir über die Verlobungswiese und das Rodelbahnhaus zur Mittelstation (730 m) der Seilbahn. Sie liegt etwa auf halbem Weg unserer Wanderung. Weiter geht es steil bergauf. Kurz unterhalb des Sackwegs machen wir einen kurzen Abstecher zur Großen Klippe. Der Weg lohnt sich, denn das Gesteinsmassiv ragt wie ein Aussichtsturm über die Baumwipfel hinaus und bietet einen schönen Ausblick. Auf direktem Weg steuern wir jetzt den Gipfel an.

Auf dem Gipfel bietet sich ein großartiger Blick auf den nur 4 Kilometer entfernten Brocken und eine faszinierende Landschaft. Am Fuße des Aussichtsturmes, der zugleich Anlaufturm der Sprungschanze ist,  rasten wir auf einer Tannen umsäumten Terrasse der Berggaststätte. Die Spezialität des Hauses ist ein leckerer Riesenwindbeutel gefüllt mit Vanilleeis, Kirschen und Sahne.


Ein weiterer guter Ausgangspunkt für Gipfelstürmer ist der kostenlose Parkplatz am Kaffeehorst. Bereits im April 2007 wandern wir bei Kaiserwetter von hier aus zum Wurmberg. Dabei kommen wir über die Bratwurst zum Auslauf der Sprungschanze. Diesmal kraxeln wir die über 370 Treppen neben der Sprungschanze hoch bis zum Gipfel. Erfreulich ist, dass gleich neben der Bergstation der Seilbahn zahlreiche neue Sitzgelegenheiten aufgestellt wurden.


Zahlreiche Neuerungen finden wir auf dem Gipfel des Wurmbergs bei unserer Wanderung im Juni 2008. Diesmal starten wir wieder auf dem Großparkplatz in Braunlage. Über den rechten Weg, an der Bratwurst vorbei, erklimmen wir den Berg über die 370 Treppen neben der Sprungschanze. Auf dem Gipfel hat sich in den letzten Monaten viel verändert. So entstanden 2 neue Spielplätze sowie 2 Streichelgehege. Weiterhin laden kostenlose Sonnenliegen zum Relaxen ein.


Um das Gesetz der Serie abzurunden, auch im September 2009 entdecken wir wieder zahlreiche Neuigkeiten. Gegenwärtig entstehen sieben  neue anspruchsvolle Abfahrtsstrecken für die Biker. Und erstmal erleben wir an der umgetauften "Wurmberg Alm" - ehemals Berggaststätte Wurmberg - am 19. September ein Oktoberfest mit zünftiger Blasmusik.

Schircker LoipenhausOktoberfest auf dem Wurmberggipfel
2009 - Zwischenstopp am neuen Loipenhaus - Überraschung auf dem Wurmberggipfel, hier
oben wird ein zünftiges weiss-blaues Oktoberfest gefeiert.

Unsere Septembertour 2009 starten wir am Parkplatz in Braunlage, ab der Mittelstation schwenken wir zur Bratwurst, tangieren Kaffeehorst und kraxeln über den steilen Grenzweg zum Gipfel. Einen Zwischenstopp legen wir am neuen Schierker Loipenhaus (Einweihung Oktober 2008) ein. Von hier sind es nur wenige Gehminuten bis zum Gipfel.

Eva am Rathaus in wernigerode

Nach der Wurmbergwanderung fahren wir nach Wernigerode. In der Bunten Stadt am Harz wird das 45. Rathausfest gefeiert.

Die Straßen der Innenstadt sowie der Markt mit dem historischen Rathaus haben sich in eine gewaltige Festmeile verwandelt.


Nach einer längeren Pause visieren wir am Pfingstsonntag 2015 wieder den Gipfel des Wurmbergs an. Um es vorweg zu nehmen. Es ist definitv die letzte Besteigung des imposanten Berges. Denn für die Wanderer scheint man hier nichts mehr übrig zu haben. Außer unzähligen Verbotsschildern für Wanderer fanden wir nicht eine ausgeschilderte Wanderstrecke zum Gipfel. Hier gibt es nur noch unzählige Abfahrten für Radfahrer und die Monsterroller. Auf jedem Weg kamen uns rücksichtslose Radler in voller Fahrt entgegen. So ist es ein großes Wagnis, den Berg zu Fuß zu bezwingen. Auch war vor Jahren der Großparkplatz an der Seilbahn kostenlos. Dann schnellte die Parkgebühr auf 4 € und jetzt sind es schon 5 €.

Der ganze Berg hat sich in den letzten Jahren sehr zum Negativen verändert. So wurde die Sprungschanze mit dem Aussichtsturm 2014 fast vollständig abgerissen. Das Bergplateau wurde völlig abgeholzt, um einen gewaltigen Wasserspeicher zu bauen. Neue Abfahrtsstrecken für den Winter und ein weiterer Sessellift mit unzähligen Schneekanonen zerschneiden das einmalige Waldgebiet und verschandeln es. Ebenfalls entstand ein völlig neues Gebäude zum Verleih der Monsterroller.

Nach fast 2 Stunden steilen Aufstiegs liegen nur noch 370 nicht enden wollende Eisenstufen vor uns. Dann sind wir auf dem Gipfel. Von hier oben schweift der Blick über die Harzgipfel bis hinüber zum Brocken.

 

 


 

 

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