HOME
+++ Eva & Peter Mischur +++ Urlaubsimpressionen von Madeira +++

Madeira - Blumeninsel im Atlantik

Wanderurlaub auf der immergrünen portugiesischen Insel

Von Dresden aus starten wir im März 2010 zum Wanderurlaub nach Madeira. Nach gut 4 Stunden Direktflug landen wir auf der immergrünen Insel im Atlantik. Und nach  weiteren 20 Minuten Transferzeit erreichen wir unser Hotel "Roca Mar" in Caniço de Baixo.

Die Lage des Hotels ist der Hammer. Der moderne Bau klebt einem Schwalbennest gleich an verwitterten  Seeklippen. Tief unten peitscht die Brandung des Atlantiks.

Verschwenderisch ist die Fülle und Vielseitigkeit der Blumenpracht auf Madeira.

Aus unserem Wandertagbuch:

Schroffe Berggipfel, tiefe Täler und romantische Orte dominieren auf Madeira. Auf engsten Raum präsentiert die Insel des ewigen Frühlings eine gewaltige Vielfalt. Dazu gehört der duftintensive Eukalyptuswald genauso wie die typischen Bäumen des Lorbeerwalds. An die zerklüftete Küste peitschen die Wellen des Atlantiks.

 Unvergessliche Eindrücke, zahlreiche Abenteuer und erquickende Erholung erleben wir während der Wanderreise auf Madeira, der malerischen Blumeninsel im Atlantik. Wir unternehmen schweißtreibende Wandertouren in die faszinierende Bergwelt. Entdecken bei einer Tagestour die herbe Schönheit der Ostspitze des portugiesischen Eilands und erliegen dem Zauber der Landschaft bei den Levadawanderungen. Paradiesische Wanderwege schlängeln sich entlang der lebenswichtigen Wasseradern. Von prägnanten Aussichtspunkten schweift der Panoramablick über die pittoreske Terrassenlandschaft bei Machico.

Bei strahlendem Sonnenschein entdecken wir die Schönheiten an der Maracos-Levada. Der Fruchtcocktail ist bunt gemischt, wir fotografieren männliche und weibliche Papaya, den Zuckerapfel Anone, Pipinella und Bananen. Von prägnanten Aussichtspunkten schweift der Panoramablick über die pittoreske Terrassenlandschaft bei Machico.

Im Dauerregen erwandern wir entlang von 2 Levadas die 25 Fontes sowie den Risco-Wasserfall.


Den Risco-Wasserfall und die 25 Fontes erwandern wir im stressigen Dauerregen. Die Buchfinken sind fast zahm, sie fressen aus der Hand. Wanderführer Sergio steht als Größenvergleich an einer Riesenlöwenzahnpflanze (Foto unten rechts).

Das Auge kann sich an der Schönheit der Natur nicht satt sehen. Ob im Botanischen Garten von Funchal oder einer Fahrt durch liebliche Täler die von imposanten Bergen eingefasst sind. Traumhaft sind die Panoramablicke in die Welt der Gipfel. Erlebnisreich ist auch die Fahrt mit dem traditionellen Korbschlitten.

Mehr als 2000 exotische Pflanzen beherbergt der Botanische Garten von Funchal.

 

 

Malerisch, in eine weite Bucht eingebettet liegt Funchal, die Hauptstadt von Madeira.

 

 

 

Ortsansichten in Funchal. Besonders gefällig sind die Muster im Straßenpflaster.

Bei einem Bummel durch die Markthalle von Funchal entdecken
wir zahlreiche exotische Früchte.

Unsere nächste Station ist die Korbschlittenfahrt. Sie gehört zum Pflichtprogramm eines Madeirabesuches.

Super - In Monte starten wir zur obligatorischen Korbschlittenfahrt. Preis 25 €.

Faszination – Wir wandern auf der Tour an der Ostspitze der Vulkaninsel über kühne Felsgrate, durch bizarre Erosionsareale sowie aufschlussreiche Felsabbrüche. Sie kontrastieren mit weitläufigen Hangflächen, die steil zum Atlantik abfallen. Jeder Schritt öffnet neue Einblicke in die Vielfalt der Natur und in die Großartigkeit der kargen Landschaft. Wie ein aufgeschlagenes Geologiebuch präsentieren sich die ungewöhnlichen Felsformationen die „Mutter Natur“ schuf. Sie ermöglichen einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte unseres blauen Planeten.

Ihr Tischlein-deck-dich schlägt Reiseleiterin Maria Winkler während der Wanderung an die Ostspitze in einer Palmenoase auf.

Exotische Früchte zaubert Reiseleiterin Maria Winkler aus dem Rucksack. Er scheint einen doppelten Boden zu haben. Denn zur Rast an der Ostspitze serviert sie unter schattigen Palmen ein "Tischlein-deck-dich“ leckeren Obstes. Assistiert vom einheimischen Wanderführer Sergio werden die herzhaften, süßen und sauren Früchte bestimmt und zu einer wahren Gaumenfreunde – die Geschmacksnerven schlagen Purzelbaum. Die Obstverkostung der besonderen Art kommt bei uns sehr gut an.

Bevor wir zur Wanderung zum Pico Ruivo die Wanderschuhe schnüren, legen wir in Camacha eine Besichtigungspause bei den Korbmachern ein.

Camacha ist das Zentrum der Korbflechter, von Kunstwerken bis zum einfachen Brotkorb reicht die Angebotspalette.

Zu den Highlights unseres Wanderurlaubs zählt die Tour auf den 1861 m hohen Pico Ruivo. Es ist der höchste Berg von Madeira. Es ist zweifelsfrei eine der schönsten Bergwanderungen auf der Atlantikinsel. Der wunderbare Ausblick in das brodelnde Wolkenmeer unter uns belohnt für alle Strapazen.

Erste Station unserer Wanderung ist der Pico do Arieiro, 1.810 m.

Rast auf dem Pico Ruivo (1.861 m), dem höchsten Berg von Madeira. Reiseleiterin Maria zaubert wieder Überraschungen aus ihrem Rucksack.

Der i-Punkt der Überraschungen von unserer Reiseleiterin gipfelt auf dem höchsten Berg der Insel, dem 1862 m hohen Pico Ruivo. Maria schleppt ihren prall gefüllten Rucksack bis auf die Bergspitze, und zaubert dann für die mutigen Gipfelstürmer einen „Fingerhut“ voll leckeren „Anonelikör“ sowie die süßen Honey Cake „Bolo de Mel“ aus dem tiefen blauen Rucksack. Auf dem Gipfel des Pico Ruivo haben wir einen einmaligen Blick auf das wallende Wolkenmeer unter uns. Die Berge ragen aus den Wolken, wie Inseln im Meer. Dieses stimmungsvolle Bild wird lange in Erinnerung bleiben.

Bei der Rückfahrt von unserer anstrengenden Bergtour legen wir in Santana einen Zwischenstopp ein und besichtigen die strohgedeckten Häuser.

In Santana stehen diese traditionellen Casas de Colmo Häuser.

In die Abteilung Schleckermaul zählt auch das Organisationstalent von Frau Winkler. Denn sie ermöglicht uns eine kulinarische Reise durch Küche und Keller von Madeira. Da unsere Reise nur mit Frühstück gebucht ist, bestellt sie jeden Abend in einem anderen Restaurant 20 Plätze. Die erlesenen  Gaumenfreuden reichen vom Fleischspieß in allen Variationen über Thunfischsteak und Silberbarsch bis hin zur Degenfischspezialität. Ebenso breit gefächert ist das Weinangebot und für die Liebhaber des Gerstensaftes gab es das obligatorische „Corall“. Zum krönenden Abschluss des Essens genießen wir den Absacker „Poncha“.

Heute schonen wir die Füße. Auf dem Plan steht eine Busrundreise über die Insel. Von der Südküste fahren wir über halsbrecherische Serpentinen zur Nordseite.

Im  Hafen von Câmara de Lobos werden Katzenhaie zur Trocknung vorbereitet.

Cabo Girão ist die zweithöchste Steilklippe der Welt, sie ist 580 m hoch.

In Porto Moniz probiert Maria Winkler die zukünftige Kopfbedeckung der Reiseleiter.

 

Täglich erleben wir am Atlantik einen romantischen Sonnenaufgang.
 

Eva und Peter Mischur aus der Rosenstadt Sangerhausen sagen recht herzlich Danke an das Team von Eberhardt-Travel, Wanderführer Sergio sowie an unsere Reiseleiterin Maria Winkler.

Top

 

© Peter Mischur Sangerhausen | E-Mail: pemis at web.de