Madeira - Blumeninsel im Atlantik
Wanderurlaub auf der immergrünen portugiesischen Insel
Von Dresden aus starten wir im März 2010
zum Wanderurlaub nach Madeira. Nach gut 4 Stunden Direktflug landen wir auf der immergrünen Insel im Atlantik. Und nach
weiteren 20 Minuten Transferzeit erreichen wir unser Hotel "Roca Mar" in Caniço de Baixo.




Die Lage des Hotels ist der Hammer. Der moderne Bau
klebt einem Schwalbennest gleich an verwitterten Seeklippen. Tief unten peitscht die Brandung des Atlantiks.






Verschwenderisch ist die Fülle und Vielseitigkeit
der Blumenpracht auf Madeira.
Aus unserem Wandertagbuch:
Schroffe Berggipfel, tiefe Täler und romantische Orte
dominieren auf Madeira. Auf engsten Raum präsentiert die Insel des ewigen
Frühlings eine gewaltige Vielfalt. Dazu gehört der duftintensive Eukalyptuswald
genauso wie die typischen Bäumen des Lorbeerwalds. An die zerklüftete Küste
peitschen die Wellen des Atlantiks.
Unvergessliche Eindrücke, zahlreiche Abenteuer und erquickende
Erholung erleben wir während der Wanderreise auf Madeira, der malerischen
Blumeninsel im Atlantik. Wir unternehmen schweißtreibende Wandertouren in die
faszinierende Bergwelt. Entdecken bei einer Tagestour die herbe Schönheit der
Ostspitze des portugiesischen Eilands und erliegen dem Zauber der Landschaft bei
den Levadawanderungen. Paradiesische Wanderwege schlängeln sich entlang der
lebenswichtigen Wasseradern. Von prägnanten Aussichtspunkten schweift der
Panoramablick über die pittoreske Terrassenlandschaft bei Machico.











Bei strahlendem Sonnenschein entdecken wir die
Schönheiten an der Maracos-Levada. Der Fruchtcocktail ist bunt gemischt, wir
fotografieren männliche und weibliche Papaya, den Zuckerapfel Anone, Pipinella und
Bananen. Von prägnanten Aussichtspunkten schweift der Panoramablick über die pittoreske
Terrassenlandschaft bei Machico.
Im Dauerregen
erwandern wir entlang von 2 Levadas die 25 Fontes sowie den Risco-Wasserfall.









Den Risco-Wasserfall und die 25 Fontes erwandern
wir im stressigen Dauerregen. Die Buchfinken sind fast zahm, sie fressen aus der
Hand. Wanderführer Sergio steht als Größenvergleich an einer
Riesenlöwenzahnpflanze (Foto unten rechts).
Das Auge kann sich an der Schönheit der Natur nicht satt
sehen. Ob im Botanischen Garten von Funchal oder einer Fahrt durch liebliche
Täler die von imposanten Bergen eingefasst sind. Traumhaft sind die
Panoramablicke in die Welt der Gipfel. Erlebnisreich ist auch die Fahrt mit dem
traditionellen Korbschlitten.







Mehr als 2000 exotische Pflanzen beherbergt der
Botanische Garten von Funchal.

Malerisch, in eine weite Bucht eingebettet liegt Funchal, die
Hauptstadt von Madeira.


Ortsansichten in Funchal. Besonders gefällig sind die Muster im
Straßenpflaster.




Bei einem Bummel durch die Markthalle von Funchal
entdecken
wir zahlreiche exotische Früchte.
Unsere nächste
Station ist die Korbschlittenfahrt. Sie gehört zum Pflichtprogramm eines
Madeirabesuches.


Super - In Monte starten wir zur obligatorischen
Korbschlittenfahrt. Preis 25 €.
Faszination – Wir wandern auf der Tour an der Ostspitze der
Vulkaninsel über kühne Felsgrate, durch bizarre Erosionsareale sowie
aufschlussreiche Felsabbrüche. Sie kontrastieren mit weitläufigen Hangflächen,
die steil zum Atlantik abfallen. Jeder Schritt öffnet neue Einblicke in die
Vielfalt der Natur und in die Großartigkeit der kargen Landschaft. Wie ein
aufgeschlagenes Geologiebuch präsentieren sich die ungewöhnlichen
Felsformationen die „Mutter Natur“ schuf. Sie ermöglichen einen tiefen Einblick
in die Entstehungsgeschichte unseres blauen Planeten.





Ihr Tischlein-deck-dich schlägt Reiseleiterin
Maria Winkler während der Wanderung an die Ostspitze in einer Palmenoase auf.
Exotische Früchte zaubert Reiseleiterin Maria Winkler aus dem
Rucksack. Er scheint einen doppelten Boden zu haben. Denn zur Rast an der
Ostspitze serviert sie unter schattigen Palmen ein "Tischlein-deck-dich“ leckeren
Obstes. Assistiert vom einheimischen Wanderführer Sergio werden die herzhaften,
süßen und sauren Früchte bestimmt und zu einer wahren Gaumenfreunde – die
Geschmacksnerven schlagen Purzelbaum. Die Obstverkostung der besonderen Art
kommt bei uns sehr gut an.
Bevor wir zur
Wanderung zum Pico Ruivo die Wanderschuhe schnüren, legen wir in Camacha eine
Besichtigungspause bei den Korbmachern ein.


Camacha ist das Zentrum der Korbflechter, von
Kunstwerken bis zum einfachen Brotkorb reicht die Angebotspalette.
Zu den Highlights
unseres Wanderurlaubs zählt die Tour auf den 1861 m hohen Pico
Ruivo. Es ist der höchste Berg von Madeira. Es ist zweifelsfrei eine der
schönsten Bergwanderungen auf der Atlantikinsel. Der wunderbare Ausblick in das
brodelnde Wolkenmeer unter uns belohnt für alle Strapazen.



Erste Station unserer Wanderung ist der Pico do
Arieiro, 1.810 m.



Rast auf
dem Pico Ruivo (1.861 m), dem höchsten Berg von Madeira. Reiseleiterin Maria
zaubert wieder Überraschungen aus ihrem Rucksack.
Der i-Punkt der Überraschungen von unserer Reiseleiterin
gipfelt auf dem höchsten Berg der Insel, dem 1862 m hohen Pico Ruivo. Maria
schleppt ihren prall gefüllten Rucksack bis auf die Bergspitze, und zaubert dann
für die mutigen Gipfelstürmer einen „Fingerhut“ voll leckeren „Anonelikör“ sowie
die süßen Honey Cake „Bolo de Mel“ aus dem tiefen blauen Rucksack. Auf dem
Gipfel des Pico Ruivo haben wir einen einmaligen Blick auf das wallende
Wolkenmeer unter uns. Die Berge ragen aus den Wolken, wie Inseln im Meer. Dieses
stimmungsvolle Bild wird lange in Erinnerung bleiben.
Bei der Rückfahrt
von unserer anstrengenden Bergtour legen wir in Santana einen Zwischenstopp ein
und besichtigen die strohgedeckten Häuser.


In Santana stehen diese traditionellen
Casas de
Colmo Häuser.
In die Abteilung Schleckermaul zählt auch das
Organisationstalent von Frau Winkler. Denn sie ermöglicht uns eine kulinarische
Reise durch Küche und Keller von Madeira. Da unsere Reise nur mit Frühstück
gebucht ist, bestellt sie jeden Abend in einem anderen Restaurant 20 Plätze. Die
erlesenen Gaumenfreuden reichen vom Fleischspieß in allen Variationen über
Thunfischsteak und Silberbarsch bis hin zur Degenfischspezialität. Ebenso breit
gefächert ist das Weinangebot und für die Liebhaber des Gerstensaftes gab es das
obligatorische „Corall“. Zum krönenden Abschluss des Essens genießen wir den
Absacker „Poncha“.
Heute schonen
wir die Füße. Auf dem Plan steht eine Busrundreise über die Insel. Von der
Südküste fahren wir über halsbrecherische Serpentinen zur Nordseite.




Im Hafen von Câmara de Lobos werden
Katzenhaie zur Trocknung vorbereitet.

Cabo Girão ist die zweithöchste Steilklippe der
Welt, sie ist 580 m hoch.
In Porto Moniz probiert Maria Winkler die
zukünftige Kopfbedeckung der Reiseleiter.

Täglich erleben wir am Atlantik einen
romantischen Sonnenaufgang.
Eva und Peter Mischur aus der Rosenstadt Sangerhausen sagen
recht herzlich Danke an das Team von Eberhardt-Travel, Wanderführer Sergio
sowie an unsere Reiseleiterin Maria Winkler.
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