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Sitzendorf - Aktivurlaub im Schwarzatal

Beliebte Fernsehstars und historische Dampflok in Lichtenhain

Wer ist prominenter? Die legendäre Dampflok "Saxonia" oder die Fernsehlieblinge Andrea & Manuela aus der Wernesgrüner Musikantenschenke. Fest steht, beim  Bergbahnfest in Lichtenhain ist das schnaufende Dampfross genauso umlagert wie das erfolgreiche Gesangsduo. Davon überzeugen wir uns im Mai 2009 während unseres Urlaubs in Sitzendorf im malerischen Schwarzatal.


Prominenz beim Bergbahnfest in Lichtenhain. Dampflok "Saxonia", Gesangsduo Andrea & Manuela und die Bergbahnkönigin Sylvia.

Seit 86 Jahren überwindet  die Oberweißbacher Bergbahn  die 1,4 Kilometer lange Standseilbahnstrecke von Obstfelderschmiede nach Lichtenhain. Hier schließt sich die 2,5 km lange elektrische Flachstrecke an. Sie führt von  Lichtenhain über Oberweißbach nach Cursdorf.


In Obstfelderschmiede steigen wir von der Schwarzatalbahn in die Bergbahn um, sie überwindet mühelos mit 25% Steigung 323 Höhenmeter. Ab der Bergstation fahren wir auf der Flachstrecke bis nach Cursdorf.


Schieferhäuser dominieren in Cursdorf. Hier beginnt unsere Wanderung.

Von Cursdorf wandern wir an der Flachstrecke zurück bis nach Oberweißbach. Vom Ortszentrum aus kraxeln wir steil hinauf zum Fröbelturm. Er wurde 1890 eingeweiht. Von der Aussichtsplattform des Turmes schweift der Blick über die Höhenzüge des Thüringer Waldes und des Schiefergebirges. Die ausgezeichnete Fernsicht lässt den schweißtreibenden Weg schnell vergessen. Nach einer Jause wandern wir weiter in Richtung Talsperre Leibis-Lichte. Ein steiler Bergpfad windet sich fortan ins Tal. Ab Unterweißbach folgen wir dem Flusslauf bis zu unserem Hotel in Sitzendorf. (Tourlänge etwa 18 km)


Vom  Fröbelturm genießen wir die schöne Aussicht. Dann wandern weiter zur Talsperre Leibis-Lichte.

Neben unseren ausgedehnten Tageswanderungen kommt auch die Kultur nicht zu kurz. So als wir am Dienstag das Schloss Heidecksburg in Rudolstadt ansteuern. Bei der Führung schlurfen wir mit Riesenfilzpantoffeln durch die prunkvollen Räume und staunen über den Reichtum und die Macht seiner ehemaligen Besitzer. 


Im weiträumigen Innenhof des Schlosses Heidecksburg in Rudolstadt.

Zu einer 20-km-Tageswanderung starten wir am Mittwoch gleich nach dem Frühstück. Unser erstes Etappenziel ist der Bismarckturm hoch oben über Sitzendorf. Natürlich besteigen wir den 1895 erbauten Turm und werden von einem gewaltigen Bergpanorama überrascht. Fast zu unseren Füßen schlängelt sich Sitzendorf durch das enge Schwarzatal. In der Ferne grüßt der Kamm des Thüringer Waldes.

Weitere Stationen sind das Dissauer Tor, der Reiterhof und die Fasanerie. Über das Bechstedter Tor erreichen wir den Trippstein. Von hier oben bietet sich wieder ein eindrucksvoller Blick hinunter ins Schwarzatal und auf Schwarzburg. Wir passieren die  Suppenschüssel und die Rolle und erreichen nach steilen Abstieg das Schweizer Haus, unser heutiges Tagesziel. Nach einer längeren Kaffeepause schultern wir wieder den Rucksack und wandern an der Schwarza entlang zurück nach Sitzendorf. In Schwarzburg besichtigen wir das Schloss Schwarzburg mit dem 1695 erbauten Kaisersaal. (Tourlänge etwa 20 km)


Bismarckturm, Trippstein mit der schönen Aussicht auf Schwarzburg mit seiner Burg, die Rolle, die Suppenschüssel, das Schweizer Haus und der Kaisersaal auf Schloss Schwarzburg sind einige Stationen unserer erlebnisreichen Wanderung.

Wir genießen erholsame Tage in Sitzendorf im wildromantischen Schwarzatal. Es ist ein Erholungsgebiet für Wanderer und Kurzurlauber. Zahlreiche gut ausgeschilderte Wanderwege laden ein, die wunderschöne Natur in dem malerischen Tal zu entdecken. Im Zentrum des Ortes befindet sich die Porzellanmanufaktur.


Momentaufnahmen in Sitzendorf. Das Komforthotel wurde 1997 eröffnet.

 

©  Peter Mischur Sangerhausen | E-Mail: pemis at web.de