Auf Sonnenuhr-Pirsch 

Neuerscheinung im Rockstuhl-Verlag: „Sonnenuhren im Freistaat Thüringen - Lexikon der dekorativsten Schönwetter-Zeitanzeiger“


Das Buch kostet inkl.  7,0% Mwst. 12,80 €.
Es ist im Buchhandel
ISBN 3-938997-12-5
oder beim Autor über
E-Mail erhältlich:
Sonnenuhrbuch@web.de

 

Bad Langensalza. Jetzt wird es sonnig, verspricht nicht nur der Wetterbericht, sondern auch die Neuerscheinung aus dem Rockstuhl-Verlag in Bad Langensalza. Mit viel Farbe, einer gehörigen Portion an Kreativität sowie einem übersichtlichen Layout präsentiert der Herausgeber das druckfrische Buch „Sonnenuhren im Freistaat Thüringen - Lexikon der dekorativsten Schönwetter-Zeitanzeiger“. 
Autor Peter Mischur lädt die Leser zu einer spannenden Zeitreise zu ortsfesten Wand-, horizontalen und Ring-Sonnenuhren ein. Dabei befinden sich optisch reizvolle Objekte, künstlerisch gestaltete und goldgeschmückte Exemplare ebenso wie ganz schlichte sonnenhungrige Chronometer. Auch an Sonnenuhreinsteiger ist gedacht. Sie erfahren in einer Kurzversion etwas über die verschiedenen Typen der lautlosen Anzeiger. 
Seit einigen Jahren ist der Autor mit Leidenschaft und Akribie dabei und erfasst, dokumentiert und fotografiert systematisch ortsfeste Sonnenuhren. Die Studien liefern erstmals eine komplette Aufstellung und Beschreibung dieser faszinierenden Instrumente der Zeitmesskunst in einer Region in Thüringen. Dass diese Art der Zeitmessung auch heute noch ihren Reiz hat, zeigt sich im Freistaat. Hier liegt, zumindest was die Sonnenuhren betrifft, ein Hauch von Nostalgie in der Luft. Die lautlosen Anzeiger schmücken nicht nur das Ortsbild, prägen die Fassaden zahlreicher Gebäude und setzen Akzente in Parks und Anlagen, sondern zeigen uns auch die Zeit an.
In der übersichtlich gestalteten Neuauflage aus dem bekannten Heimatverlag stellt Peter Mischur die dekorativsten Schönwetter-Zeitanzeiger im Freistaat Thüringen vor. Im Band 1 konzentriert er sich auf die Kreise Nordhausen, Sömmerda, Gotha, Kyffhäuserkreis sowie den Unstrut-Hainich-Kreis. Ein großer Teil der Sonnenuhren wurde nur durch Zufall entdeckt. Denn der Autor war als radelnder Rentner monatelang auf Sonnenuhr-Pirsch. Suchte in den Orten, sichtete historische Unterlagen, besuchte Museen, kramte in Privatsammlungen und durchforstete das Internet. Die Ergebnisse sind in dem vorliegenden Band 1 zusammengefasst. Somit liegt ein aussagekräftiges Nachschlagewerk vor. Gleichzeitig wird ein wertvolles Stück Kulturerbe für die Nachwelt bewahrt. Da das Buch einerseits die geschichtliche Entwicklung verschiedener Sonnenuhren aufzeigt und andererseits den Zeitgeist vergangener Epochen widerspiegelt. Sinnsprüche auf Sonnenuhren und eine Liste von Uhrenmuseen runden das neue Druckwerk aus dem Rockstuhl-Verlag ab.
Lesermeinungen
Hallo, Familie Mischur, 
eine tolle Homepage, in welche die Erfahrungen von Herrn Mischur als ehemaliger aktiver Journalist mit einfließen. Ich bin dazu gekommen über Ihr Sonnenuhrenbuch. Es gefällt mir sehr gut. 

Mit freundlichen Grüßen, 
Ingrid Mansel 
Bad Frankenhausen
 

Hallo Herr Mischur,
mit großem Interesse habe ich mir Ihr Sonnenuhren-Buch angeschaut und gelesen. Sie baten auch um Hinweise auf Sonnenuhren, die noch nicht im Buch enthalten sind. In Bleicherode im Kreis Nordhausen befindet sich eine Wand-Sonnenuhr an der St. Marien Kirche (gegenüber Hauptstraße 54). Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir mitteilen könnten, wann Band II der Sonnenuhren in Thüringen erscheint!

Mit herzlichen Grüßen

Erfurt

Pressestimmen
    Gesamtausgabe, 23. März 2006

Sonnige Zeiten

„Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heit´ren Stunden nur.“ Diesen Spruch hat Peter Mischur wörtlich genommen und sich mit dem Fahrrad in Thüringen auf die Suche nach Schönwetteranzeigern gemacht. In seinem Buch kann man nachlesen, was er entdeckte.

THÜRINGEN. "Sonnenuhren im Freistaat Thüringen" ist sozusagen ein Lexikon der dekorativsten dieser sonnenhungrigen Chronometer. Der Autor lädt die Leser zu einer spannenden Zeitreise zu ortsfesten Wand-, horizontalen und Ring-Sonnenuhren ein. Darunter finden sich optisch sehr reizvolle Objekte, künstlerisch gestaltete und goldgeschmückte Exemplare ebenso wie ganz schlichte. Auch an Sonnenuhr-Unerfahrene ist gedacht. Sie erfahren in einer Kurzversion etwas über die verschiedenen Typen. Seit einigen Jahren ist der Autor mit Leidenschaft und Akribie dabei und erfasst, dokumentiert und fotografiert systematisch ortsfeste Sonnenuhren. Die Studien liefern erstmals eine komplette Aufstellung und Beschreibung dieser faszinierenden Instrumente der Zeitmesskunst in einer Region in Thüringen. Die lautlosen Anzeiger schmücken nicht nur das Ortsbild, prägen die Fassaden zahlreicher Gebäude und setzen Akzente in Parks und Anlagen, sondern zeigen auch die Zeit an. Im Band 1 konzentriert sich Mischur auf die Landkreise Nordhausen, Sömmerda, Gotha, Kyffhäuserkreis sowie den Unstrut-Hainich-Kreis.
Ein großer Teil der Sonnenuhren wurde nur durch Zufall entdeckt. Denn der Autor war als radelnder Rentner monatelang auf Sonnenuhr-Pirsch. Er suchte in den Orten, sichtete historische Unterlagen, besuchte Museen, kramte in Privatsammlungen. Die Ergebnisse sind in dem vorliegenden Band 1 zusammengefasst. Somit liegt ein aussagekräftiges Nachschlagewerk vor. Gleichzeitig wird ein wertvolles Stück Kulturerbe für die Nachwelt bewahrt, da das Buch einerseits die geschichtliche Entwicklung verschiedener Sonnenuhren aufzeigt und andererseits den Zeitgeist vergangener Epochen widerspiegelt. Sinnsprüche auf Sonnenuhren sowie eine Liste von Uhrenmuseen in Deutschland runden das neue Druckwerk aus dem Rockstuhl-Verlag Bad Langensalza ab. Ab April ist es im Buchhandel erhältlich.
 

  26. März 2006

NNZ-BÜCHERKISTE: AUF SONNENUHR-PIRSCH 

Nordhausen/Bad Langensalza (nnz). Jetzt wird es sonnig, verspricht nicht nur der Wetterbericht, sondern auch die Neuerscheinung aus dem Rockstuhl-Verlag in Bad Langensalza. Mit viel Farbe, einer gehörigen Portion an Kreativität sowie einem übersichtlichem Layout präsentiert der Herausgeber das druckfrische Buch „Sonnenuhren im Freistaat Thüringen - Lexikon der dekorativsten Schönwetter-Zeitanzeiger“...
Autor Peter Mischur lädt die Leser zu einer spannenden Zeitreise zu ortsfesten Wand-, horizontalen und Ring-Sonnenuhren ein. Dabei befinden sich optisch reizvolle Objekte, künstlerisch gestaltete und goldgeschmückte Exemplare ebenso wie ganz schlichte sonnenhungrige Chronometer. Auch an Sonnenuhreinsteiger ist gedacht. Sie erfahren in einer Kurzversion etwas über die verschiedenen Typen der lautlosen Anzeiger. 
Seit einigen Jahren ist der Autor mit Leidenschaft und Akribie dabei und erfasst, dokumentiert und fotografiert systematisch ortsfeste Sonnenuhren. Die Studien liefern erstmals eine komplette Aufstellung und Beschreibung dieser faszinierenden Instrumente der Zeitmesskunst in einer Region in Thüringen. 
Dass diese Art der Zeitmessung auch heute noch ihren Reiz hat, zeigt sich im Freistaat. Hier liegt, zumindest was die Sonnenuhren betrifft, ein Hauch von Nostalgie in der Luft. Die lautlosen Anzeiger schmücken nicht nur das Ortsbild, prägen die Fassaden zahlreicher Gebäude und setzen Akzente in Parks und Anlagen, sondern zeigen uns auch die Zeit an. 
In der übersichtlich gestalteten Neuauflage aus dem bekannten Heimatverlag stellt Peter Mischur die dekorativsten Schönwetter-Zeitanzeiger im Freistaat Thüringen vor. Ein großer Teil der Sonnenuhren wurde nur durch Zufall entdeckt. Denn der Autor war als radelnder Rentner monatelang auf Sonnenuhr-Pirsch. Suchte in den Orten, sichtete historische Unterlagen, besuchte Museen, kramte in Privatsammlungen und durchforstete das Internet. Die Ergebnisse sind in dem vorliegenden Band 1 zusammengefasst. Somit liegt ein aussagekräftiges Nachschlagewerk vor. Gleichzeitig wird ein wertvolles Stück Kulturerbe für die Nachwelt bewahrt. Da das Buch einerseits die geschichtliche Entwicklung verschiedener Sonnenuhren aufzeigt und andererseits den Zeitgeist vergangener Epochen widerspiegelt.
Sinnsprüche auf Sonnenuhren sowie eine Liste von Uhrenmuseen in Deutschland runden das neue Druckwerk aus dem Rockstuhl-Verlag ab. Die Neuerscheinung kostet 12,80 € und ist im Buchhandel - ISBN 3-938997-12-5 - order über E-Mail: Sonnenuhrbuch@web.de erhältlich. (nnz)
 

28. März 2006, 19 Uhr, MDR-Fernsehen, Die Reportage

Autor Peter Mischur (Bildmitte) im Gespräch mit MDR-Reporter Mathias Weidner, Kamera Marco Seidel, Ton Alexander Nowotny.
MDR THÜRINGEN JOURNAL 

Sonnenuhren im Freistaat Thüringen
Lexikon der dekorativsten Schönwetter-Zeitanzeiger

Peter Mischur lädt zu einer "Zeitreise" zu verschiedenen Sonnenuhren ein. Er stellt optisch reizvolle Objekte, künstlerisch gestaltete und goldgeschmückte Exemplare vor. Sonnenuhren funktionieren nach einem ganz einfachen Prinzip - und sind doch faszinierend: Mittag ist, wenn die Sonne am höchsten steht und der Schatten am kürzesten ist. Peter Mischur hat sich auf die Suche nach den lautlosen Uhren in Thüringen gemacht. Mit dem Fahrrad suchte er nach diesen historischen Zeitmessern - und entdeckte viele nur per Zufall. Er fotografierte die verschiedensten Exemplare. Außerdem begab sich Mischur in Archive und Museen, um mehr über die jeweiligen Uhren zu erfahren. Die systematische Zusammenstellung, die über Jahre gedauert hat, erscheint nun in Buchform. In dem ersten Band von "Sonnenuhren im Freistaat Thüringen" stellt er Sonnenuhren in Nordthüringen vor. 
Peter Mischur: Sonnenuhren im Freistaat Thüringen
Lexikon der dekorativsten Schönwetter-Zeitanzeiger
Rockstuhl Verlag 2006, 12,80 EUR, ISBN 3-938997-12-5
 

Ausgabe Kyffhäuserkreis, 8. April 2006
Bödewig Rundschau, 3. Mai 2006
Onlineausgabe - Sangerhausen, 16. April 2006
Bücher zu gewinnen

Zeigt die schönen Stunden nur

Sangerhausen (red). Der Sangerhäuser Peter Mischur lädt die Leser in seinem Büchlein „Sonnenuhren im Freistaat Thüringen - Lexikon der dekorativsten Schönwetter-Zeitanzeiger“ zu einer spannenden Zeitreise zu ortsfesten Wand-, horizontalen und Ring-Sonnenuhren ein. 
Darunter sind optisch reizvolle Objekte, künstlerisch gestaltete und goldgeschmückte Exemplare ebenso wie ganz schlichte sonnenhungrige Chronometer. Auch an Sonnenuhreinsteiger ist gedacht. Sie erfahren in einer Kurzversion etwas über die verschiedenen Typen der lautlosen Anzeiger. Seit einigen Jahren ist der Autor, der nach einer Handwerkerlehre im Mansfeld-Kombinat „Wilhelm Pieck“ im Bernard-Koenen-Schacht unter Tage arbeitete, später Journalistik studierte, mit Leidenschaft und Akribie dabei und erfasst, dokumentiert und fotografiert systematisch ortsfeste Sonnenuhren. 
Die Studien liefern erstmals eine komplette Aufstellung und Beschreibung dieser faszinierenden Instrumente der Zeitmesskunst in einer Region in Thüringen. Sinnsprüche auf Sonnenuhren sowie eine Liste von Uhrenmuseen in Deutschland runden das 54-seitige Druckwerk aus dem Rockstuhl-Verlag ab. Peter Mischur stellte uns drei Exemplare zur Verlosung zur Verfügung. Wenn Sie eines gewinnen wollen, dann schreiben Sie bis zum 25. April eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer unter dem Kennwort: Sonnenuhren. 
Unsere Adresse: SUPER SONNTAG , Markt 26-28, 06526 Sangerhausen. Das Buch gibt es auch in den regionalen Buchhandlungen.

Thüringer Allgemeine - April 2006

Super Sonntag, 16. April 2006

  Ausgabe Sangerhausen-Mansfelder Land, 30. April 2006
  28. April 2006 

                                                                                                                                      TA -  2. August 2006         TA - 4. August 2006 
TA - 5. August 2006
TA - 11. August 2006

 

 

Die Kunden der Sparkasse Mansfeld-Südharz waren mit dem Sonnenuhrkalender für das Jahr 2012 auf der Sonnenseite.
Fotos und Texte Peter Mischur

Im Wettbewerb um den Historikerpreis der Ur-Krostitzer Brauerei wurde Peter Mischur als Preisträger mit einer Anerkennungsurkunde für sein Wirken um die Sonnenuhren geehrt.

 

Dekorative Zeitanzeiger erblicken das Licht der Sonne

 Klaus Büchel aus Pölsfeld überrascht Jubilare mit sonnenhungrigen Geschenken

Klaus Büchel
HOCHGLANZ: Klaus Büchel poliert nochmals die Würfelsonnenuhr, 
bevor sie als Geburtstagsgeschenk an Adelbert Fiedler überreicht wird.
Klaus Büchel aus Pölsfeld ersann und baute in den letzten Jahren acht astronomische Geräte zur Zeitmessung. Sie sind nicht so perfekt wie ihre digitalen Brüder, dafür aber viel dekorativer. Besonders der Kreis Sangerhausen ist reich gesegnet mit faszinierenden Uhren deren Zeiger sich nicht dreht. Klaus Büchel hat daran einen großen Anteil. 

Von Peter MISCHUR

Pölsfeld. „Für mich ist es ein besonderes Erlebnis, den Lauf der Stunden auf dem Zifferblatt meiner Sonnenuhr zu verfolgen“, schaut Klaus Büchel auf den Schönwetter-Zeitanzeiger an der Fassade seines Wohnhauses. Berechnet und gebaut hat er das dekorative Kleinod der Zeitmesskunst vor einigen Jahren. Damals speziell für die Sommerzeit, doch die endet jedes Jahr im Oktober. Um dieses Handicap fortan auszuschließen, baute er die Uhren  mit zwei Skalen. Einmal für die Sommerzeit sowie für die MEZ. 
Ganz individuell, an den jeweiligen Standort angepasst erblicken die dekorativen Zeitanzeiger in Pölsfeld das Licht der Sonne. Geschaffen von Diplom-Ingenieur Klaus Büchel, dem enthusiastischem  Sonnenuhrfan. Seitdem er vor einiger Zeit in Pension ging, beschäftigt sich der 67-Jährige noch intensiver mit der Materie der faszinierenden Zeitmesser. So konstruierte und baute er in den letzten Jahren acht unterschiedliche lautlose Anzeiger. 

Bei der ideenreichen Umsetzung der astronomischen Geräte ist dem Phantasienreichtum keine Grenze gesetzt. Gefragt ist Individualität. Hier wirft der pensionierte Diplom-Ingenieur all seine Fähigkeiten in die Waagschale. „Bisher habe ich mehrere Sonnenuhren als das besondere Präsent für Jubilare angefertigt“, erinnert sich Klaus Büchel gern an die Anfänge seiner kunstfertigen und zugleich nützlichen Basteleien. Und so wundert es nicht, dass er zum 100. Firmenjubiläum der Konditorei Siebenhüner in Pölsfeld im Jahr 2004 eine Schönwetter-Uhr als das spezielle Geschenk überreichte. 

Architektonisch passt sich die Uhr in Form und Farbe an die Hausfassade an. Als besonderes Bonbon montierte Klaus Büchel eine Brezel unter das Jubiläumsgeschenk. Dieses traditionelle Handwerkssymbol signalisiert sofort, hier ist eine Bäckerei und Konditorei. Auch das Haus seines ehemaligen Professors in Zittau ziert eine Sonnenuhr. Ebenfalls schmückt eine Ecksonnenuhr das Wohnhaus der Verwandtschaft in Budapest. 

Ein weiterer Schönwetter-Zeitanzeiger entstand im Jahr 2005. Damit überraschte er Horst Liebau aus Breitenbach zum 80. Geburtstag. Nahtlos schmiegt sich das Geschenk im Landhausstil in die Vorderfront des Hauses in dem schmucken Harzort ein. Der stille Zeitmesser zieht die Blicke der Einwohner und Gäste an. Während es sich hier um eine vertikale Sonnenuhr handelt, findet ein weiteres faszinierendes Instrument der Zeitmesskunst, eine Würfel-Sonnenuhr, ihre Bewunderer. 

Um sie zu konstruieren und zu bauen setzte Klaus Büchel sein ganzes Wissen, seine Kreativität gepaart mit der notwendigen Fingerfertigkeit ein. Seit 11. November 2004 zeigen die vier Zifferblätter der Würfel-Sonnenuhr Walter Mögling in Pölsfeld die Stunden an. Für den pensionierten Lehrer war es das besondere Überraschungsgeschenk zum 80. Geburtstag. Auch die jüngste Entwicklung aus der Hobbywerkstatt von Klaus Büchel ist eine Überraschung zum 60.Wiegenfest von Adelbert Fiedler. Der Jubilar erhielt am 3. Januar eine hochwertige Würfelsonnenuhr aus Kupferblech geschenkt. 

Weitere Informationen zu Sonnenuhren finden sich in dem Buch "Sonnenuhren im Freistaat Thüringen". Zu bestellen über E-Mail: Sonnenuhrbuch@web.de
 


 
Sonniges Hobby

Wilfried Baus aus Bad Frankenhausen kann den Lauf der Sonne auf ein Zifferblatt übertragen

Wilfried Baus - Sonnenuhr der Einheit
GENERALSANIERUNG: Wilfried Baus aus Bad Frankenhausen
beseitigt die Spuren der Zeit an der Sonnenuhr der Einheit.
Wilfried Baus ist zweifelsfrei ein Mann mit einem sonnigen Gemüt. Einer, für den das Wort Sonnenuhrkoordinaten zum täglichen Sprachgebrauch gehört. Der 64-jährige Bad Frankenhäuser hat das richtige Gefühl für die Zeit. Denn nur noch wenige Thüringer beherrschen die Fertigkeit, den Lauf der Sonne auf das Zifferblatt zu übertragen. Wilfried Baus ist einer von ihnen. 

Von Peter MISCHUR

Bad Frankenhausen. „Seit der Umstellung auf Sommerzeit geht meine Sonnenuhr wieder eine Stunde nach“, deutet Wilfried Baus mit dem ausgestreckten Zeigefinger der rechten Hand auf den originellen Schönwetterzeitanzeiger im gepflegten Garten seines Einfamilienhauses. Eingeweiht hat er sie am 16. April 2004. An dieses Datum erinnert er sich ganz genau. Denn an diesem Tag feierte er mit seiner Frau den 40. Hochzeitstag. Gebaut hat er die Uhr mit dem äquatorparallelen Weltzeitzifferblatt in über 100 Stunden aus einer Aluminium-Getriebehälfte. 
Hier wird deutlich, Sonnenuhren haben viele Gesichter. Die Zeugen der Geschichte präsentieren sich sehr facettenreich und ganz individuell. Während die mittelalterlichen Uhren aus der Zeit vor 1500 noch schlicht und einfach gehalten sind, wird im Laufe der Jahrhunderte aus dem reinen Zeitanzeiger ein eigenständiges Kleinkunstwerk. Es wurden faszinierende astronomische Geräte zur Zeitmessung ersonnen und gebaut. Sie sind nicht so perfekt wie ihre digitalen Brüder, dafür aber viel dekorativer. Besonders Thüringen ist reich gesegnet mit Uhren deren Zeiger sich nicht drehen. In vielen Orten im Freistaat zeigt eine neue Generation von Sonnenuhren die Zeit an. So auch in der Kurstadt Bad Frankenhausen. Hier tüftelt Wilfried Baus an den stillen Schönwetteranzeigern. In seiner Hobbywerkstatt erblicken die lautlosen Chronometer das Licht der Sonne.
Bereits seit 1990 zeigte die „Sonnenuhr der Einheit“ am Schülerfreizeitzentrum die Stunden an. Im Laufe der Jahre nagte der Zahn der Zeit erheblich an dem guten Stück, und so wurde es jetzt abgebaut und einem tief greifenden Make-up unterzogen. Während Baus gründlich das Zifferblatt reinigt, erzählt er von den Anfängen des Sonnenuhrbaues. Dabei denkt er gern an die Zeit zurück, als er als studierter Maschinenbauingenieur erst in der Station Junger Naturforscher und Techniker, später dem Schülerfreizeitzentrum in Bad Frankenhausen als Pädagogischer Mitarbeiter tätig war. Gemeinsam mit den Kindern in der Einrichtung konstruierte und baute Wilfried Baus einen dekorativen Sonnenweiser. Später kam noch eine Korrekturtabelle dazu. 
Mit großem Hallo wurde dann am 3. Oktober 1990 die „Sonnenuhr der Einheit“ eingeweiht. Das hellblaue Zifferblatt ist sehr reich an Symbolik. So wird es von einer Fahne mit der Aufschrift „Fryheit“, dem Fanal des Deutschen Bauernkrieges von 1525, geschmückt. Am Fuß des Schattenstabes erinnert ein Reichsapfel an Kaiser Friedrich I. Barbarossa; die Schräglage symbolisiert den schiefen Turm der Oberkirche, der gegenwärtig 4,22 m vom Lot abweicht. Die acht Sterne sind aus dem Wappen Thüringens. Davon stehen vier für Tag- und Nachtgleiche sowie die Sommer- und Wintersonnenwende. Die unteren vier Sterne markieren als Kryptogramm den Tag der Öffnung der Mauer 1989 sowie den Tag der Deutschen Einheit 1990. In der Zwischenzeit schloss das Jugenddomizil für immer seine Türen. „Dadurch kann die  Uhr nicht wieder an der alten Stelle montiert werden“, bedauert Baus. „Gegenwärtig bin ich gemeinsam mit der Stadtverwaltung dabei, einen neuen Standort zu suchen.“ Dabei ist er ganz zuversichtlich, dass der symbolträchtige Zeitanzeiger zukünftig an einem markanten öffentlichen Platz oder Gebäude den Einwohnern und Gästen wieder die Zeit anzeigt. 
Besonders stolz bin ich darauf, dass diese Sonnenuhr mit in das neu erschienene Buch ,Sonnenuhren im Freistaat Thüringen` aufgenommen wurde und sogar auf dem Titelbild zu sehen ist.“ Während er das sagt, greift er zielsicher in sein prall gefülltes Bücherregal mit Sonnenuhrliteratur und präsentiert das druckfrische Werk aus dem Rockstuhl-Verlag. 
Um einen lautlosen Zeitanzeiger zu bauen, gehören neben den notwendigen naturwissenschaftlichen Kenntnissen zur Berechnung und Konstruktion weiterhin eine gehörige Portion handwerkliches Geschick dazu. Über diese goldenen Hände verfügt der Frankenhäuser. Denn seine Fingerfertigkeit sowie sein Wissen sind gefragt. So auch, als Wilfried. Weber vor einigen Jahren eine Sonnenuhr als Meisterprüfung baute. Wesentliche technische Tipps bekam er dabei von Baus. 
In seiner Freizeit kniet sich Wilfried Baus mit großem Eifer in die komplizierte Materie der Naturgesetze. Jongliert mit mathematischen Formeln, berechnet Winkel, überträgt die Ergebnisse akribisch auf das Zifferblatt. Doch die reinen geometrischen Gebilde kommen erst durch sein anspruchsvolles Layout für die sonnenhungrigen Zeitanzeiger zur Wirkung. Bei der ideenreichen Gestaltung des astronomischem Geräts sind dem Phantasienreichtum keine Grenze gesetzt. Gefragt ist Individualität. 
Als Referenz für sein außergewöhnliches sonniges Hobby sowie seine handwerklichen Fähigkeiten steht weiterhin die fachgerechte Reparatur des historischen Schönwetteranzeiger an der Marienkirche in Voigtstedt. Hier ersetzte er vor einigen Jahren in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde den fehlenden Schattenwerfer. Jedes Mal, wenn Wilfried Baus aus dem Fenster seiner hellen und geräumigen Bastelstube zum Garten sieht, dann schweift der Blick über die Sonnenuhr im farbigen Blumenbeet. Dabei umspielt ein leichtes Lächeln seine Mundwinkel. „Wer einmal von den Sonnenuhren gefesselt ist, den lässt die Faszination dieser stillen Zeitanzeiger nicht mehr los“, schwärmt der jetzige Rentner. Im Laufe der Jahre erblickten weitere faszinierende Objekte der Zeitmesskunst in seiner Werkstatt das Licht der Sonne. Dazu zählen eine Zylinder-Sonnenuhr sowie zwei unterschiedliche Ring-Sonnenuhren. Besonders viel Mühe gab er sich, als er seinem Bruder zum 70. Geburtstag ein besonders Präsent überreichte. Es war eine Kopie der Sonnenuhr an der Kirche in Voigtstedt, dem Heimtort von Baus. 
Seine dekorativen Kleinode der Zeitmesskunst entstehen nicht etwa am Fließband, sondern werden ganz individuell an den Standort und die jeweiligen Koordinaten angepasst. Zuerst erblicken die stillen Chronometer am Computer, dann an der Werkbank das Licht der Sonne. Geschaffen von Wilfried Baus, dem leidenschaftlichen Sonnenuhrfreund. Die Faszination der Sonnenuhren lässt ihn nicht los. Und da er als versierter Bastler und Sonnenuhrfreund nie die Hände nutzlos in den Schoss legt, tüftelt er bereits an weiteren Schönwetteruhren. 
 


 
Klärchen war guter Laune

Weimar in Thüringen meldete 1929 Stunden Sonnenschein


SONNIGES:  Zu den Sonnengewinnern zählen Arkona und Dornbusch.

Eichsfeld/pemi. Auf die Einwohnerzahl gerechnet gibt es in der Gemeinde Silberhausen im Eichsfeld besonders viele Sonnenuhren. Hier zeigen insgesamt 8 dekorative Sonnenweiser die Zeit an. Ob es allerdings eine Statistik über die angezeigten sonnigen Stunden gibt, ist nicht bekannt. Wo es in Deutschland im letzten Jahr am sonnigsten war, verrät aber die Auswertung beim Wetterdienst. 
Mit weit über 2000 Sonnenstunden zählen Arkona auf der Insel Rügen sowie Dornbusch auf Hiddensee zu den am meisten von der Sonne verwöhnten Orten in Deutschland. Zu den Sonnengewinnern 2005 gehört in Sachsen die Stadt Görlitz mit 1977 Stunden; Weimar in Thüringen meldete 1929 Stunden und in Sachsen-Anhalt konnten sich die Barlebener über 1882 Stunden Sonnenschein freuen. Zwei Rekorde vermeldete vergangenes Jahr der Brocken. Dort oben lachte die Sonne nur 1554 Stunden. In keiner Region von Thüringen strahlte Klärchen seltener. Und die zweite Rekordmarke verbuchte der Berg als feuchtester Ort von Sachsen-Anhalt. Es fielen 1571 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Dagegen ermittelte die Wetterstation Artern, dass die „Stadt der Träume“ mit 413 Litern Niederschlag zu den trockensten Orten zählt. 

 
Solaruhren „tickten“ schon vor 3500 Jahren

Ein Exkurs zu Schönwetter-Zeitanzeigern im Kyffhäuserkreis 


SAGENREICH: Im Kyffhäuser schläft Kaiser Barbarossa ...

Von Peter MISCHUR 

Kyffhäuserkreis. Windgepeitschte dunkle Regenwolken jagen über den Kyffhäuser, just in jenem Augenblick, als Kaiser Barbarossa auf die Sonnenuhr sieht. Doch der Schönwetter-Zeitanzeiger verweigert eine Zeitanzeige. Grimmig zieht Rotbart die Stirn in Falten, verpasst er doch nun einen Rendezvoustermin mit seiner Liebsten. 
Auch wenn der Kaiser dadurch um ein Schäferstündchen gebracht wird, ist die Sonnenuhr dennoch ein genauer Zeitanzeiger. Kunstvoll gestaltete und bunt verzierte Sonnenuhren sind im Kyffhäuserkreis beheimatet. Sie stehen ihren digitalen Brüdern von Heute in der Präzision in keiner Weise nach. Bereits um 1500 vor Christus kannten die alten Ägypter den Zusammenhang zwischen Schattenlänge und Tageszeit. 
Auch manch Reim ist an den Uhren zu entziffern, so finden sich Sinnsprüche, wie „Wenn die Sonne scheint, dann geht sie, wenn’s regnet, dann steht sie“.  Über der Eingangstür „Zum Schwan“ in der Kurstadt, wirft eine Sonnenuhr ihre Schatten. Das architektonische Kleinod enthält den Sinnspruch „Mach es wie die Sonnenuhr und zähl die heiteren Stunden nur“. „Die Pünktlichkeit der Sonnenuhr wird garantiert durch Korrektur.“ Ein Beleg für diesen Spruch findet sich ebenfalls in Bad Frankenhausen in der Bahnhofsstraße. Denn hier ist gleich neben dem gebastelten lautlosen Zeitanzeiger eine Korrekturtabelle mit angebracht. 
Oder: „Die Sonnenuhr geht immer richtig, die Räderuhr nimmt man zu wichtig“. „Sie geht nicht vor, sie geht nicht nach, geht immer richtig Tag für Tag.“ „Wer den Schatten berechnen will, muss die Sonne bemessen“. In der Kyffhäuserregion ragt die Gemeinde Gorsleben aus der Masse der Orte heraus. Hier scheint es besonders viel schönes Wetter zu geben, denn insgesamt zeigen hier fünf Sonnenuhren die Zeit an. Die bedeutendste ist der „Tod von Gorsleben“. Diese Uhr befindet sich direkt über dem Friedhofsportal.  Eine Kopie dieser Uhr zeigt in der Dorfstraße die Zeit an. 
Während in Gorsleben alle Uhren in Stein gemeißelt sind, ist die Solaruhr vor der Klosterschule Roßleben aus Eisen. Kunsthandwerklich geschmiedet erfüllt sie ebenfalls ihren Zweck. Doch Barbarossa hätte auch sie nicht geholfen, denn dunkle Regenwolken verhinderten jeden Sonnenstrahl.

 

 
Einmalig - Sensenmann zeigt die Zeit an

Sonnenuhr - Der „Tod von Gorsleben“ 


MAKABER: Beim Anblick des Sensenmanns in Gorsleben 
läuft dem Betrachter ein Schauer über den Rücken.

Von Peter MISCHUR

Gorsleben. Die Sonnenuhr in Gorsleben zeigt bereits über 300 Jahre die Zeit an. Die kulturhistorisch wertvolle und zugleich makabre Gestaltung des Sensenmanns an der Vielflächner-Sonnenuhr lässt dem Betrachter einen Schauer über den Rücken laufen. Staunend steht der Besucher an der Pforte zum Friedhof und sieht das „Sensenmann-Motiv“. Es ist einmalig auf der Welt. 
Über dem Portal befindet sich der „Tod von Gorsleben“ als Gerippe in Stein gemeißelt. Das goldglänzende Sensenblatt dient an dem lautlosen Zeitanzeiger als Schattenwerfer. Die vergoldete Heugabel fungiert als ein weiterer Polstab. Um den furchterregenden Knochenmann im Zentrum des Reliefs sind die Stundenzahlen angeordnet. Zu seinen Füßen befindet sich ein lateinischer Spruch, der in der Übersetzung lautet: „Denke daran, dass irgendeine Stunde die letzte für dich ist“. Auf der linken Seite der zweiseitigen Darstellung befindet sich ein weiterer Sinnspruch: „Unsere Lebenszeit verfleucht, wie ein schneller Schatten weicht“. Darüber ist die Jahreszahl 1698 in Stein verewigt. Unterstrichen wird die Vergänglichkeit der Zeit durch eine Sanduhr im oberen Teil des Reliefs. 
Zur Entstehungsgeschichte: Aus einer Chronik von 1825 geht hervor, dass der „Tod von Gorsleben“ auf Christian Webel zurückzuführen ist. Webel wurde 1693 Pastor in Gorsleben. Bereits kurze Zeit später starb seine Frau. Beim täglichen Weg in die Kirche musste der Pfarrer am Grab seiner Frau vorbei. Hier liegt vermutlich der Grund, dass er dem Gorslebener Steinmetz Andreas Borns den Auftrag erteilte, Gevatter Tod als Sonnenuhr über der Tür zum Friedhof anbringen zu lassen. Im Laufe der Jahrhunderte nagte der Zahn der Zeit an der Sensenmann-Sonnenuhr. Sie wurde mehrfach restauriert, und 1997 erhielt das Gerippe eine neue Sense.
 


 
Tausende duftende Königinnen

Die Vielflächner-Sonnenuhr schuf Bildhauer Harald Stieding


UNIVERSELL: Die Sonnenuhr zeigt Sommer- sowie MEZ an.

Bad Langensalza/pemi. Bald öffnen die ersten Rosen ihre Knospen und adeln mit ihrer betörenden Farbenpracht den Rosengarten in Bad Langensalza zu einem Königreich. In dem blühenden Areal können die Besucher auf einer Fläche von 18000 Quadratmetern fast 500 Rosensorten betrachten. Dabei komponiert die Königin der Blumen eine zauberhafte Sinfonie der Farben. 
Im Mittelpunkt des Gartens stehen natürlich die Gruppierungen der Beet-, Edel- und Strauchrosen. Verschiedene Baum- und Straucharten bilden die wundervolle Kulisse. Ein besonderes Highlight ist der Bereich mit den 88 Neuzüchtungen, die in Bad Langensalza entwickelt wurden. Die unzähligen offenen Rosen bilden hier ein duftendes Blütenmeer. Durch die verschwenderische Pracht werden jährlich zahlreiche Gäste verzaubert. 
In dem blühenden Areal befindet sich auch eine äußerst seltene Vielflächner-Sonnenuhr. Der Entwurf sowie die Ausführung stammen vom Bildhauer Harald Stieding. Er schuf im Jahr 2000 die Kombination einer waagerechten und einer vertikalen Sonnenuhr mit nur einem Schattenwerfer. Platte und Stele sind aus Travertin, Figuren und Zahlen bestehen aus Bronzeguss. Die Sonnenuhr zeigt Sommer- sowie MEZ an. 
Für die hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Rosenzucht wurde der Stadt Bad Langensalza im Juni 2002 vom Verein Deutscher Rosenfreunde e. V. der Titel „Rosenstadt“ verliehen.

 
Freizeitpark Possen lädt zum Verweilen ein

Schönwetter-Zeitanzeiger prägt die Fassade des Jagdschlosses


EDLES METALL: Aus Kupferblech schuf der Bildhauer Heinz Schaar 1970 die Sonnenuhr am Jagdschloss.

Sondershausen/pemi. Der Freizeit- und Erholungspark Possen auf dem Plateau der Hainleite ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Nähe der Kreisstadt Sondershausen. Das Areal bietet neben der erholsamen Landschaft viele Gelegenheiten, den Alltagsstress zu vergessen. Dazu tragen sicherlich die zahlreichen Gehege mit Wildtieren bei. Vor allem die kleinen Besucher stehen staunend am Bärenzwinger. 
Naturfreunde finden hier eine Vielzahl an gut ausgeschilderten Wanderwegen. Nach der Tour laden der Biergarten und das Jagdschloss „Zum Possen“ zur verdienten Rast ein. Direkt über der Eingangstür zum Restaurant befindet sich eine vertikale Sonnenuhr. Der Maler und Bildhauer Heinz Scharr -* 1924 in Sondershausen - fertigte im Jahr 1970 im Auftrag der Stadtverwaltung die Sonnenuhr an. Eine Vorgängeruhr aus Holz war verschlissen.
In unmittelbarer Nähe strebt der 1781 erbaute Possenturm in den Himmel. Er ist mit über 41 m der höchste Fachwerkturm in Europa. 214 Stufen führen zur obersten Aussichtsplattform. Von hier oben schweift der Blick über die Buchenwälder der Hainleite und in die Tiefen des Thüringer Landes.