Umrundung der Wippertalsperre 

Verschnaufpause an der Sommerrodelbahn in Wippra - Wie Tarzan von Baum zu Baum

Tourlänge: Etwa 66 Kilometer 

Eine recht anspruchsvolle Strecke ist die Naturtour um die Wippertalsperre. Der radelnde Tourist trifft hier auf eine hügelige bis steil bergige Landschaft in der ausgedehnte Wälder dominieren. Der Bergbau bestimmt das Bild mit. Auch die von Abraumhalden des Altbergbaus geprägte Industrielandschaft und die ehemalige Bergarbeitergemeinde Wettelrode im einstigen Sangerhäuser Kupferrevier gehören mit dazu. Ohne Frage lohnt sich der Besuch im Bergwerk Wettelrode. Beliebte Besuchsziele sind weiterhin der Kurort Wippra und seine Talsperre.

 

Unser Sohn Roberto im Spiegel des Grafikprogramms.
 

Für die Radler bedeutet es energisch in die Pedale zu treten. Bereits die Anstiege im Eschental erfordern den vollen Einsatz, bevor es in Richtung Lengefeld etwas bergab rollt. Doch die Verschnaufpause ist nur kurz, schon steigt der Weg nach Wettelrode wieder ganz schön an. Von der Anhöhe des Windmühlenbergs schauen wir hinüber zum Besucherbergwerk. Doch wir touren weiter nach Morungen. Hinter dem Ort steigt der Weg erneut steil an, er ist außerdem in einem sehr schlechten Zustand. Nach einem längeren Anstieg überqueren wir die Straße nach Horla und sausen dann auf einer teilweise asphaltierten Straße bergab bis nach Wippra.

Talsperre Wippra
Höhe: 24,90 m; 

Länge: 126 m;

Seit April 2011 kann man die Staumauer betreten.

Gebaut wurde die Talsperre Wippra vom Februar 1951 bis November 1952. Über die Talsperre erfolgte die konstante Versorgung des Mansfeld-Kombinates mit Brauchwasser.  Da die Talsperre nur geringe Hochwasserschutzwirkung hat, sollte bereits 2005 mit dem Bau eines "grünen Hochwasser-Schutzbeckens" begonnen werden.

Weiter geht es in Richtung Staumauer. Dann wird es erneut beschwerlich, denn die Umrundung der Talsperre gleicht ehr einem Hindernislauf, als einer Radtour. Doch wir schaffen es.

Wieder in Wippra angekommen, legen wir an der Sommerrodelbahn eine Rast zur Kaffeezeit ein. Neben der Sommerrodelbahn und einem Kletterfelsen überrascht seit  April 2011 eine neue Attraktion die Besucher. Es ist der Kletterwald. Wie Tarzan schwingt man sich in 10 m Höhe von Baum zu Baum. Es ist Mutprobe, Nervenkitzel und Muskeltraining - Action pur. - Fantastisch.

Dann schwingen wir uns wieder in den Sattel der Drahtesel und fahren über die Pferdeköpfe, Grillenberg, Obersdorf und Gonna in Richtung Heimat.

 

 

 

 

© Peter Mischur - Rosenstadt Sangerhausen - Nach oben