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Er ist über 150 Jahre alt und ein Klassiker: Der Struwwelpeter von Dr. Heinrich Hoffmann. Es gibt ihn auf bayerisch, sächsisch, ägyptisch und in hundert anderen Versionen.
Außer dem Namen - Peter - verbindet mich mit dieser Figur nichts. Ganz im Gegenteil. Während der Langmähnige in den Tag hinein lebte und garstig war, ging ich bis zur Pensionierung einem geregelten Tagwerk als Journalist bei einer großen deutschen Tageszeitung nach.
Jetzt bin ich im Ruhestand und pflege meine Hobbys noch intensiver. Doch vor all den Steckenpferden steht meine Frau. Die Freizeit verbringen wir überwiegend gemeinsam, ob beim Reisen, Radfahren, Wandern, Schwimmen oder im Schrebergarten spielt dabei keine Rolle. Wenn dann noch Zeit bleibt, hocke ich vor dem Computer und baue Internetseiten.




Bei der Motivsuche verlangt das kreative Hobby oft den vollen Körpereinsatz.


Fotografie ist Leidenschaft - Sie ist eins der faszinierendsten und kreativsten Hobbys überhaupt. Schon als kleiner Bub bin ich mit der Pouva Start um den Hals auf Fotopirsch gegangen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich nicht nur die Technik weiter, sondern auch ich. So studierte ich u.a. Journalistik in Leipzig.

Und so kam es, dass ich bei meiner täglichen Arbeit als Redakteur die Kamera stets an meiner Seite hatte. Hier gab es die Schnittmenge von Hobby und Beruf. Was kann es Schöneres geben? Das änderte sich auch nicht, als ich zu Wendezeiten von der Mitteldeutschen Zeitung als Redakteur übernommen wurde.

Dann folgte ein gewaltiger Quantensprung - Die Digitalkamera war auf dem Markt. Mit ihrer Einführung entfiel die tägliche, aufwendige Entwicklungsarbeit der Filme und Bilder im dunklen Rot-Licht-Labor. Später spezialisierte ich mich in der Freizeit auf den Bereich Makrofotografie. Fortan waren Bienen, Wespen und Hornissen meine Modells - Keine ganz leichten Motive. Aber mit einer unendlichen Ausdauer und dem Quäntchen Fotografenglück erwischt man die Stachelträger doch mal in einer fotogenen Pose.

Obwohl ich nun schon mein Pensionärsleben genieße, bin ich dieser Fotoleidenschaft immer noch verfallen. Es ist einfach faszinierend, den Augenblick mit der Kamera festzuhalten.

Lebensmotto: "Unverbesserlicher Optimist".

Lebenseinstellung:  "Frohnatur".

Lebenserfahrung: "Das Leben meistert man entweder lächelnd oder überhaupt nicht".


Man(n) hat es nicht immer leicht, so bei der tragenden Rolle am Türbogen -  Statt teuerem Fisheye-Objektiv benutze ich die Glaskugel als mein Spezialsuperkameraweitwinkelobjektiv - Bei den Kakteen stellt sich die Frage, wer stachelt mehr?



Der Struwwelpeter war einst mein Lieblingskinderbuch.

DER STRUWWELPETER

Sieh einmal, hier steht er, Pfui! 
Der Struwwelpeter. 
An den Händen beiden 
ließ er sich nicht schneiden. 
Seine Nägel fast ein Jahr; 
Kämmen ließ er sich 
nicht sein Haar. 
Pfui! Ruft da ein Jeder: 
Garstger Struwwelpeter!



Urlaub - Die schönste Zeit des Jahres verbringen wir im Hochgebirge, im Thüringer Wald oder an der Ostsee.



Wir sind zu jeder Jahreszeit sportlich unterwegs. Wenn die Drahtesel  eingemottet sind, werden die Ski gewachst. Dann drehen wir unsere Runden in den schnellen Loipen im Hochharz.



Zwei Kameras, Scheinwerfer und alle Blicke des Teams sind auf uns gerichtet, als wir beim MDR-Fernsehen die Top Ten der Urlaubsziele auflösen.


Mit Olaf Berger küren wir vor laufenden Kameras für den MDR die beliebtesten Urlaubsziele in Deutschland.
Zwischenzeitlich werde ich für die Filmaufnahmen durch die Maskenbildnerin Martina Richter aufgehübscht. 



Ein Jahr später surren erneut die Kameras, als ich beim MDR die Neuerscheinung der ersten Auflage meines Sonnenuhrbuches vorstelle.



Aller guten Dinge sind drei, sagt das Sprichwort. Bei der Eröffnung des Grenzweges interviewt mich der NDR.