Achtung Urheberrecht

Dieses Namenslabel auf den Fotos sieht nicht schön aus, ist aber leider notwendig, da immer mehr geltungsbedürftige Profilneurotiker meine Bilder runterladen und bei Facebook als ihre eigenen Fotos einstellen. Ich habe nichts dagegen, meine Bilder zu entnehmen und erneut auf anderen Plattformen wieder zu veröffentlichen, dann aber mit Quellenangabe. Mein mehrfacher netter Hinweise, bitte den Fundort der Bilder mit anzugeben, verlief leider ins Leere.

Ich wollte nie die Gesetzeskeule schwingen - Achtung!!! Die Bilder auf der Webpräsentation www.petermischur.de unterliegen dem Gesetz über das Urheberrecht. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt.

 

Sangerhausen

Sangerhausen ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Hier kreuzen sich die Eisenbahnlinien Halle - Kassel und Erfurt - Magdeburg. Am 10. Juli 1866 erfolgte der Anschluss von Sangerhausen an das Eisenbahnnetz der Strecke Halle - Kassel. 1881 kam die Bahnstrecke nach Erfurt dazu.

Der Bahnhof Sangerhausen wurde 1865 - 1866 errichtet.  Der Bahnhof  im Jahr 1915 auf historischen Postkarten.(1)

1944 wurde der Bahnhof bei der Explosion eines Munitionszuges zerstört. Historische Postkarte aus dem Jahr 1956.(1)

Historischen Postkarten vom Empfangsgebäude um 1970.(1)

 

 



1963 konnte ein neuer Bahnhof in Betrieb genommen werden. Der Rundkiosk entstand 1957.

 


Der Kunstmaler Wilhelm Schmied schuf die Mosaikbilder in der Bahnhofshalle.

 

   


Im Herbst 2014 starten die umfangreichen Umbaumaßnahmen am Bahnhof. So werden die Bahnsteig 1 bis 5 völlig neu aufgebaut. Die Bahnsteige erhalten Fahrstühle. Im Herbst 2015 erfolgt die feierliche Eröffnung nach dem Neubau. Zur selben Zeit übernimmt Abellio den Personenverkehr. Das Unternehmen setzt ganz neue Züge ein. Zeitgleich entstehen eine Waschanlage für die Züge sowie eine Reparaturwerkstatt.


 

Im Jahr 2015 beginnen aufwendige Bauarbeiten am Bahnhofsempfangsgebäude. Ebenfalls werden im Umfeld einige Gebäude abgerissen. Zukünftig sollen hier das Bürgerbüro, die Bücherei sowie Händler einziehen. Vor dem Bahnhof sollen weitere Parkplätze entstehen. (Stand September 2015)

 


1899 wurde der Lokschuppen 1 mit der 20-m-Drehscheibe fertiggestellt. Der gelbe Backsteinbau entstand in typisch preußischer Bauweise.


Der Bau des Lokschuppens 2 mit einer 23-m-Drehscheibe datiert auf das Jahr 1923
.


Sangerhausen ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Eisenbahnverkehr. Dennoch werden die zwei noch
bestehenden Ringlokschuppen mit Drehscheiben im ehemaligen Bahnbetriebswerk jetzt nicht mehr benötigt.

 


Zwischen den technischen Anlagen gedeiht das Unkraut.


Das Originalfoto hängt bei Conny im Haus.


Auch schon wieder historische Fotos. Direkt hinter dem Bahnhofsgelände steht die Malzfabrik. Die traditionsreiche Malzfabrik in Sangerhausen erlebte nach dem politischen Umschwung eine sehr wechselvolle Geschichte. Bis zur Schließung im Dezember 2014 waren am Standort 16 Mitarbeiter tätig. Aus Braugerste stellten sie Malz her. Die Produktionskapazität gab das Unternehmen mit 35.000 Tonnen Malz pro Jahr an. Der imposante Bau stammt aus dem Jahr 1872 und ist ein Zeugnis früher Industriearchitektur. Im Jahr 2015 beginnt der Abriss des gewaltigen Klinkerbaues.

 

Quellennachweis Fotos: (1) Kreisarchiv Mansfeld-Südharz