Mansfelder Bergwerksbahn MBB

Die Mansfelder Bergwerksbahn ist die älteste Schmalspurbahn Deutschlands. Die erste Werkbahnstrecke wurde am 15. November 1880 im Mansfelder Abbaugebiet in 750 mm Spurweite eröffnet. Im Zugbetrieb konnte das Kupferschiefererz vom Schacht zur Hütte transportiert werden. Das Streckennetz wuchs schnell. Bereits 1883 waren alle größeren Gruben und Verarbeitungsbetriebe untereinander verbunden. Eine Pionierleistung war ebenfalls der Personenverkehr. Er begann bereits 1882 auf der Schmalspurstrecke.
Über 100 Jahre dampften die Loks durch das Mansfelder Revier. Am 29.12.1989 schnaufte letztmalig ein Zug mit Rohstein von Helbra nach Hettstedt. Fast alle Strecken wurden still gelegt. Lediglich von Benndorf bis nach Hettstedt kann man noch die einmalige Mansfelder Landschaft aus dem Abteilfenster eines Museumszuges entdecken.


Die legendären Dampfloks der Mansfelder Bergwerksbahn - Nummer 20 (oben) sowie 9 und 11.
Bei einem Unfall auf der Lößnitzgrundbahn wurde die Lok 20 im September 2009 stark beschädigt.

Im Jahr 2009 gab es bei der MBB ein Jubiläum. Denn genau vor 50 Jahren nahmen die ersten Kleindiesellokomotiven vom Typ V10C bei der Mansfelder Bergwerksbahn den Betrieb auf.
             

 

Mansfeld-Museum Hettstedt


Während die Dampfloks 9 und 10 ihren Dienst bei der Mansfelder Bergwerksbahn versehen, fristet die Dampflok Nr 8 im
Mansfeld-Museum in Hettstedt ein schattendasein.