Eva & Peter Mischur präsentieren eine fotografische Zeitreise durch die Berg- und Rosenstadt Sangerhausen


Im September 2009 wird ein Teil der Friedrich-Engels-Straße in "Am Bergmann" umbenannte. In diesem zentralen Teil der Westsiedlung konzentrieren sich die Arbeiten im Rahmen der "Internationalen Bauausstellung 2010".

"Am Bergmann" - Hausnummern 1, 3, 5, 7, 7a.

Das linke Foto stammt aus dem Jahr 1957. (1) Foto rechts von 2009.


Um 1990.

   
Während der umfassenden Sanierung in den Jahren 2008 und 2009.
Modernisiert und mit neuer Fassade zeigt sich seit Ende 2009 das Wohn- und Geschäftshaus.

In dem modernen Gebäude zapft die SWG die Sonne an. Auf dem Dach des rundum sanierten Hauses befindet sich eine Solaranlage. Das 312 Quadratmeter große Modul fängt die Sonnenstrahlen ein und wandelt sie in Wärme um. Davon profitieren die Mieter in Form von warmen Wasser und einer komfortablen Fußbodenheizung. Im Dezember 2009 ziehen bereits die ersten Mieter in die sanierten Wohnungen ein.



"Am Bergmann" um 1960 (links) (1) und im Jahr 2009 - Blick in die Karl-Liebknecht-Straße.
Sanierte Sgraffitos - Am Bergmann
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Im Zentrum des Wohnquartiers "Am Bergmann".

1955 konnte das Bergarbeiterstandbild aufgestellt werden. Über 20 Jahre
später wurde das Fahnenmonument "Die Fahne von Kriwoi Rog" enthüllt.
Die Umbennung eines Bereichs der Friedrich-Engels-Straße, im Oktober 2009 in "Am Bergmann", erfolgt auf Beschluss des Stadtrates. Es ist eine Hommage an die fleißigen Kumpel der Schächte. Sie förderten bis 1990 das wertvolle Kupfererz aus dem tiefen Schoß der Erde.

Internationale Bauausstellung 2010.

Stadtumbau 2010 - IBA-Projekt der Stadt Sangerhausen in der Friedrich-Engels-Straße.
Ein Teil der Straße wird im September 2009 in "Am Bergmann" umbenannt.

Modernisierung der denkmalgeschützten Wohnsiedlung "Am Bergmann". Die SWG saniert seit
Sommer 2008 unter den Gesichtspunkten: denkmalgerecht - barrierefrei - energetisch.



Gezielter Abriss, bedarfsgerechte Modernisierungen und komfortable Neubauten gehen in der West-Siedlung nahtlos ineinander über. Tradition und Denkmalschutz gepaart mit Innovation werden hier zielgerichtet unter einem Hut gebracht. Dies gelingt bei der Planung sowie  bei der Baurealisierung vor allem durch Sachkenntnis, Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Beste Beispiele sind der Wohnpark West und das IBA-Projekt "Am Bergmann" der SWG. Für die SWG ist die denkmalgerechte Sanierung von städtebaulicher und historischer Bedeutung.

Die Außenanlagen mit dem alten Baumbestand und den weiträumigen Grünflächen verleihen dem Umfeld parkähnliche Züge. Sie tragen wesentlich zu dem gelungenen Gesamtensemble mit bei.



"Am Bergmann" - Hausnummern 9a, 11, 13, 15, 15a.
             
Während der Sanierung im Jahr 2009.

Im Herbst 2009 fällt das Baugerüst. Der Wohnblock präsentiert sich in neuer Optik.

"Am Bergmann" - Hausnummern 2, 4, 6, 8, 10.

Um 1960 (2).


Vor, während und nach der Sanierung in den Jahren 2009 und 2010. Auf dem Dach des
Gebäudes fängt eine gigantische Solaranlage die Sonnenstrahlen ein.

Auf dem Kumpelplatz in der West-Siedlung zeigt seit Oktober 2007 diese horizontale Sonnenuhr die Zeit an.
Koordinaten: öL: 11° 17'   - nB: 51° 27
'

Hier befindet sich auch die Bergmannslade, die jährlich im September gehoben wird.

"Am Bergmann" - Hausnummern 12a, 12b - Privater Vermieter.

Ende der 1950er Jahre (1).                       Aufnahme im Januar 2008.

"Am Bergmann" - Hausnummern 14, 16, 16a.

November 2008.


Großbaustelle im Oktober 2009.


Oktober 2010.

 
Wo einst militärische Aufmärsche stattfanden (2) feiert heute das Volk.


Quellennachweis Fotos: (1) Spenglermuseum, (2) Historisches Archiv Eisleben.

 

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