Eva & Peter Mischur präsentieren eine fotografische Zeitreise durch die Berg- und Rosenstadt Sangerhausen


Einst zeugte die Stadtbefestigung mit ihren Türmen und Mauern von der Wehrhaftigkeit der Stadt. Eine erste urkundliche Erwähnung der Befestigung datiert auf 1260. Von 1821 bis 1831 wurde die Befestigung abgebrochen. Dadurch sind heute nur noch Fragmente erhalten.

Der Eulenturm am Husarenpförtchen erstrahlt nach der Sanierung in den Jahren 2007 und 2008 jetzt wieder im alten Glanz. Der Kaufmann Ehrlich baute 1826 das "japanische Häuschen" auf dem Fundament des alten Pulverturms. 

Der Ausreiterturm - einst Wohnung der Ausreiter und Nachtwächter, dann Gefängnis, Militärlazarett später Armenhaus. Der Turm gehörte zu den zehn Viereckigen und zur Stadt hin offenen Befestigungsbauten.

Seit den 1990er Jahren verschandelte eine Narbe die Stadtmauer. Entstanden ist sie, um ein großes Parkhaus bauen zu können. Doch das Vorhaben zerplatzte wie eine Seifenblase. Was blieb, war die aufgerissene Stadtbefestigung. Erst im Mai 2012 wurde eine 14 m lange und 5,6 Tonnen schwere Brücke über die Bresche montiert.

                     

Seitdem ist der Stadtmauerabschnitt "Hinter dem Harz" wieder für Fußgänger geöffnet. Zusätzlich wurde eine eiserne Wendeltreppe mit angebaut. Sie ermöglicht ein Aufsteigen vom Parkplatz an der Marktsüdseite auf die historische Stadtmauer. Die Gesamtkosten für das Bauwerk belaufen sich auf 273 000 €.


Parkplatz Marktsüdseite - Im Jahr 2011 erhielt der Parkplatz eine grundlegende Sanierungskur. Die Zufahrt erfolgt seit Juli 2012 von der Alten Promenade durch die Stadtmauerbrücke.

         
Runder Turm, vermutlich einer der ältesten Türme der Stadtbefestigung. Im Bereich "Hinter dem Harz" (1999).


Der Stadtmauerbereich "Hinter dem Harz" ist seit Juli 2012 wieder geöffnet.


Im Oktober 2012 erfolgt eine teilweise Sanierung der Stadtmauer.

 

Liebesschlösser klicken auf der neuen Stadtmauerbrücke

Ein neuer Brauch schnappt seit Juni 2013 in Sangerhausen zu. Es ist das Ritual der Hochzeitsschlösser. Nach der Trauung findet diese Zeremonie auf der neuen Stadtmauerbrücke statt. Gemeinsam lässt dort das jung vermählte Paar das gravierte Vorhängeschloss einrasten. 

Die neue Stadtmauerbrücke wurde jetzt zur Liebesschlossbrücke hochgestuft. Die Schmetterlinge im Bauch kennt jeder Verliebte und so wundert es nicht, dass sich vor lauter Glücksgefühl alles dreht.


Reste der Stadtmauer am Kylischen Tor. Die ursprüngliche Höhe der Befestigung an der Südseite der Stadt betrug 4,25 Meter. 24 Wehrtürme verstärkten einst die Stadtbefestigung.

Hexenturm oder sogenanntes Burgverlies am Alten Schloss. Der Stadtmauerturm gehört zu ehemals 24 existierenden Wehrtürmen der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Der Hexenturm am Alten Schloss erhält 2012 - 2013 eine denkmalschutzgerechte Frischzellenkur.
Nach der Frischzellenkur zeigt sich der sanierte Hexenturm am Alten Schloss im Jahr 2014 in seiner vollen Schönheit.

Der Muhmenturm zwischen Vorwerk und Gonna. Hier wohnte einst die Kindmuhme (Hebamme).

Der Turm im Neuen Schloss überragt den dreigeschossigen Renaissancebau. Das Neue Schloss wurde von 1616 bis 1622 gebaut. Der Westflügel stammt allerdings aus dem Jahr 1586.
Die Moltkewarte, ein Aussichtsturm auf dem Schlösschenkopf, wurde am 26. Oktober 1903 eingeweiht. Bei schönem Wetter kann der Turm von April bis September an den Wochenenden von 14 bis 18 Uhr bestiegen werden.
Von dem 26 m hohen Aussichtsturm schweift der Blick über Sangerhausen, die Goldene Aue und das Leinetal.


Husarenpförtchen - Im Jahr 1821 erfolgte für den Husarenrittmeister Vitzthum von Eckstedt ein
Durchbruch durch die Stadtmauer. Damit hatte er einen direkten Weg zur Reitbahn.
Foto von 2008.


Im Oktober 2012 erhält der Bereich eine grundlegende Sanierungskur.

 

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