Sangerhausen
Eva & Peter Mischur präsentieren eine fotografische Zeitreise durch die Berg- und Rosenstadt Sangerhausen


Sangerhausen ist nicht nur als Berg- und Rosenstadt bekannt, sondern auch als ein Ort der bildenden Kunst. Besonders deutich wird es an den vielen Skulpturen und Denkmalen im öffentlichen Raum. Entscheidend trug dazu ein Bildhauersymposium im Jahr 2003 bei.

 

Das Kobermännchen ist ein Wahrzeichen von Sangerhausen. Die sagenumwobene Steinfigur befindet sich im Neuen Schloss, der Gebäudeteil datiert auf das Jahr 1585.

Die 112 cm hohe Figur ist aus rotem Sandstein gefertigt. Traditionell wird in Sangerhausen im September das Kobermännchenfest gefeiert.

Im Juli 2013 wird das Kobermännchen in einem Spezialbetrieb einer Sanierungskur unterzogen.

Nach dem tiefgründigen Make up kehrt die Figur im November 2013 wieder ins Neue Schloss zurück. Sein neuer Standort ist direkt am Eingang zum Goldenen Saal.

Bisher fristete das Wahrzeichen von Sangerhausen in einer Treppenhausecke ein trauriges Dasein und war in einem erbarmungswürdigen Zustand.

1955 wurde der Bergmann in der Westsiedlung - einer Bergarbeitersiedlung - aufgestellt. Das Bergarbeiterstandbild hat der hallesche Bildhauer Otto Leibe (1913 - 2002) geschaffen.

Aus Anlaß des 50. Jahrestages der Übergabe der legendären Fahne wurde das Fahnenmonument "Die Fahne von Kriwoi Rog" im Zentrum der Westsiedlung enthüllt. Das Relief dokumentiert die Rettung der Fahne durch Otto und Minna Brosowski vor den Nazis. Der Schriftsteller Otto Gotsche beschreibt in seinem gleichnamigen Roman und im Spielfilm die Geschichte der Fahne.
Franz Xaver Gabelsberger (1789−1849). Begründer der deutschen Stenografie. Die Büste steht jetzt vor dem Spenglermuseum. Zuvor befand sie sich in der Anlage vor dem Bahnhof und wurde am 23. September 1923 eingeweiht. Bei der Umgestaltung des Parks siedelte sie zum heutigen Standplatz um.
Das Mahnmal für die Opfer des Faschismus steht an der Marienkirche. Die Kalksteinplastik schuf der Bildhauer Gerhard Geyer 1951.
Die Skulptur des Mercurius, eine römische Gottheit, über dem Portal der heutigen Volksbank. Das Gebäude wurde 1931  als Stadtsparkasse gebaut. In der Zwischenzeit war es Arbeitsamt (1939) und zu DDR-Zeiten die Bauernbank. 1993 zog die Volksbank hier ein.

Ergebnis des Bildhauersymposiums 2003 - „Gewächs“ nennt der Bildhauer Bernd Kleffel sein Kunstwerk. Zu finden ist es an der  Göpenbrücke .

"Tauschstein" von Hans-Otto Lohrengel. Das Kunstprojekt im öffentlichen Raum befindet sich auf dem Markt und wurde während des Bildhauersymposiums im Jahr 2003 geschaffen.

Die Steinfigur "Mitra" schuf Stephan Voigtländer während des Bildhauersymposiums 2003. Sie schmückt den Vorplatz am neuen Rathaus.

Die Skulptur "Ikarus - Zwischen den Welten" von Cathleen Meier. Das Werk entstand während des Bildhauersymposiums 2003.

Bronzeplastik am Ärztehaus in Südwest von Heinz Beberniß.

Walter-Telemann-Denkmal.
Das Denkmal für Heinrich-Friedrich Müller, den Stadtältesten von Sangerhausen, steht am Bonifatiusplatz.
Das Thomas-Müntzer-Denkmal steht an der gleichnamigen Schule in der Borngasse von Sangerhausen.
Pfau Grundschule Südwest - 1972
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SKULPTUREN - Anspruchsvolle Skulpturen und monumentale Denkmale bereichern das weitläufige Freigelände im Europa-Rosarium in Sangerhausen. Gekonnt werden Expositionen der bildenden Kunst in das blühende Areal integriert. Im Jahr 2003 fand hier ein Bildhauersymposium statt.
Das Rosarium ist auch Ort der Berg- und Rosenfeste, vieler populärer Konzerte sowie von Kunstexpositionen im Freigelände und in der Ausstellungshalle.

Die Hermesbüste der Kaiserin Auguste Victoria wurde 1913 feierlich eingeweiht. Sie war die  Protektorin des Vereins Deutscher Rosenfreunde. Die Büste stiftete 1913 der Apotheker und Rosenfreund Hahne. Geschaffen hatte  sie der Bildhauer Arnold Kühne (1866-1942). 1950 musste das Denkmal  auf Befehl der Landesregierung Halle weichen. 1983 wurde es wieder aufgestellt.

"Musikanten" - Die Bronzeplastik von Gerhard Geyer befindet sich seit den 1950er Jahren im Rosarium.

"Hoffnungsträger" von Achim Ribbeck - Bildhauersymposium 2003.

"Kleiner Junge" eine Bronzeplastik von Marianne Traub wird 1983 angekauft.
Die "Heiderösleingruppe" wurde 1906 im Rosengarten aufgestellt. Geschaffen hat sie der Sangerhäuser Bildhauer Müller-Thies.

Im Rosarium haben nicht nur Rosenliebhaber ihre Freude. Ebenfalls kommen die Fans der bildenden Kunst voll auf ihre Kosten. So u.a. an der bronzenen Pelikangruppe von Karl Voigt.  Seit 1978 Standort am Seerosenteich. Zuvor stand die Plastik an der Kaufhalle in Süd.


"Denker" - R. Hilscher - Steinguss - Köthen.

"Weltenei" von Gabriele und Klaus Friedrich Messerschmidt. Ein Geschenk der Künstler an das Rosarium im Jahr 2003.
"Uhu und Esel" - Bronzeplastik des Quedlinburger Künstlers Wolfgang Dreysse konnte um 1985 aufgestellt werden.
"Diana" Bronze von Andreas Krämmer, Braunschweig, Ankauf durch Förderverein "Freunde des Rosariums Sangerhausen e.V."


Harmonisch in die Rosenpräsentation eingebunden finden die Besucher weitere Kunstwerke.
So auf einer Sandsteinstele den Kopf des Apollo oder die Klinkerskulptur von B. Weißflog aus Halle.


"Großer Kopf", Kalkstein, Georg Mann.
Die Plastik "Knieende" schuf der hallesche Bildhauer Peter Michael aus Sandstein.

Weitere Skulpturen bereichern den größten Rosengarten der Welt.


Denkmale für die Gründungsväter des Rosariums Albert Hoffmann, Prof. Ewald Gnau und Peter Lambert. Das Denkmal von Peter Lambert wird 2014 verändert und umgesetzt.

 

 

 

 

 

 

Seit Oktober 2012 steht diese besondere Skulptur auf dem Friedhof in Sangerhausen. Entstanden ist das Denkmal der ganz besonderen Art unter den geschickten Händen von vier Kettensägenkünstlern. Sie schufen das einmalige Werk aus einer abgebrochenen Eiche. Das Quartett besteht aus Marco Wedekind aus Hainrode, Ringo Scheffler aus Erdeborn, Richard Otto aus Bennungen und Lucas Klaus aus Stolberg. Die hölzerne Skulptur strahlt sehr viel Symbolik aus. Die Eule als Vogel der Weisheit ist hier zweimal vertreten. Wie auf den Bildern ersichtlich, handelt es sich um eine sehende und eine trauernde Eule. Die Sehende schaut zum Friedhofsausgang, die Trauernde hat den Kopf dem Park zugewandt.

 

 

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