Eva & Peter Mischur präsentieren eine fotografische Zeitreise durch die Berg- und Rosenstadt Sangerhausen


Vier Kirchtürme überragen in der Innenstadt das historische Häusermeer. Dabei fällt der Turm der Jacobikirche besonders auf, denn er neigt sich 1,71 m in Richtung Westen. Im Inneren des Gotteshauses erklingt zu besonderen Anlässen die wertvolle Hildebrandt-Orgel.

Jacobikirche
Die Wurzeln der spätgotischen Hallenkirche liegen in den Jahren 1457 - 1542. Die Turmhaube mit ihrer offenen Laterne stammt aus der Renaissancezeit. Heute ist der schiefe Kirchturm ein Wahrzeichen von Sangerhausen. Immerhin weicht der 61 m hohe Turm 1,71 m vom Lot ab.


Orgelbaumeister Zacharias Hildebrandt baute von 1726 bis 1728 die Orgel mit 30 Registern
und 1908 Pfeifen. Er war ein Schüler von Gottfried Silbermann.


Die Marktkirche St. Jacobi beherbergt mit den bemalten Fenstern, dem vergoldeten
Flügelaltar und der kulturhistorisch bedeutenden Hildebrandt-Orgel besondere Kostbarkeiten.

                 
Am östlichen Zifferblatt der vier-Seiten-Uhr zeigt die vergoldete Monduhr die Mondphasen an.
Die Monduhr ist ein Wahrzeichen von Sangerhausen.

Ulrichkirche
Die Ulrichkirche wurde von 1116 bis 1123 von Ludwig dem Springer gebaut und 1140 geweiht. Die romanische dreischiffige, kreuzförmig gewölbte Pfeilerbasilika ist das älteste Gebäude von Sangerhausen.
Die Ulrichkirche ist seit 1993 eine Station an der "Straße der Romanik" in Sachsen-Anhalt.


Im Jahr 2014 wird das Kriegerdenkmals auf dem Jutta-von-Sangerhausen-Platz restauriert.
Dabei werden auch der ursprüngliche Zaun sowie die Gedenktafel erneuert.


136 Stufen führen hoch zur Türmerwohnung. Von hier oben ist der Blick auf Sangerhausen fantastisch.


Marienkirche
Die Marienkirche wurde um 1350 im gotischen Stil errichtet. Sie besteht aus einem einschiffigen Langhaus, an deren Westseite sich ein Turm anschließt. Es ist die zweitälteste Kirche. Seit Mitte 1990 wird der Sakralbau für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Im Jahr 2006 erhielt die Fassade eine grundlegende Sanierung.

Im Jahr 2017 werden 4 neue Glocken gegossen und im Turm montiert.


Die Kanzel, der Altar und ein Epitaph in der Marienkirche.

Weihnachtlicher Lichterschmuck an der Marienkirche.
Katholische Kirche

Katholische Kirche
Auf das Jahr 1891 datiert der Baubeginn des katholischen Pfarramtes. 1892 begann der Bau der Herz-Jesu-Kirche. Das Backstein-Gebäude im neugotischen Stil wurde nach nur einem Jahr Bauzeit am 20. August 1893 geweiht.


Neuapostolische Kirche - Weinbergstraße 1 - Bau der Kirche in den Jahren 2011 bis 2012. Feierliche Weihe am 23. September 2012. Die Orgel – eine Pfeifenorgel mit 24 Registern – wurde aus dem alten Kirchengebäude umgesetzt. Architekt der Kirche ist Ralf Wilhelmi. 


Das Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) - Kyselhäuser Straße.
Ein besonderer Dank geht an die Evangelische Kirche, Pfarrer Müller, für die Fotoerlaubnis.

 

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