Eva & Peter Mischur präsentieren eine fotografische Zeitreise durch die Berg- und Rosenstadt Sangerhausen


Einst zeugte die Stadtbefestigung mit ihren Türmen und Mauern von der Wehrhaftigkeit der Stadt. Eine erste urkundliche Erwähnung der Befestigung datiert auf 1260. Von 1821 bis 1831 wurde die Befestigung abgebrochen. Dadurch sind heute nur noch Fragmente erhalten.

Der Eulenturm am Husarenpförtchen erstrahlt nach der Sanierung in den Jahren 2007 und 2008 jetzt wieder im alten Glanz. Der Kaufmann Ehrlich baute 1826 das "japanische Häuschen" auf dem Fundament des alten Pulverturms. 

Der Ausreiterturm - einst Wohnung der Ausreiter und Nachtwächter, dann Gefängnis, Militärlazarett später Armenhaus. Der Turm gehörte zu den zehn Viereckigen und zur Stadt hin offenen Befestigungsbauten.


Runder Turm, vermutlich einer der ältesten Türme der Stadtbefestigung. Im Bereich Hinter dem Harz.


Reste der Stadtmauer am Kylischen Tor. Die ursprüngliche Höhe der Befestigung an der Südseite der Stadt betrug 4,25 Meter. 24 Wehrtürme verstärkten einst die Stadtbefestigung.

Hexenturm oder sogenanntes Burgverlies am Alten Schloss. Der Stadtmauerturm gehört zu ehemals 24 existierenden Wehrtürmen der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Der Muhmenturm zwischen Vorwerk und Gonna. Hier wohnte einst die Kindmuhme (Hebamme).

Der Turm im Neuen Schloss überragt den dreigeschossigen Renaissancebau. Das Neue Schloss wurde von 1616 bis 1622 gebaut. Der Westflügel stammt allerdings aus dem Jahr 1586.
Die Moltkewarte, ein Aussichtsturm auf dem Schlösschenkopf, wurde am 26. Oktober 1903 eingeweiht. Bei schönem Wetter kann der Turm von April bis September an den Wochenenden von 14 bis 18 Uhr bestiegen werden.
Von dem 26 m hohen Aussichtsturm schweift der Blick über Sangerhausen, die Goldene Aue und das Leinetal.

Husarenpförtchen - Im Jahr 1821 erfolgte für den Husarenrittmeister Vitzthum von Eckstedt ein
Durchbruch durch die Stadtmauer. Damit hatte er einen direkten Weg zur Reitbahn.

 

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