Sangerhausen ist seit der Gebietsreform im Juli 2007 weiterhin Kreisstadt, jetzt allerdings im neuen Landkreis Mansfeld-Südharz. Der Ort wurde 991 erstmals erwähnt, 1260 erhielt er das Stadtrecht. Seitdem durchlebte er eine sehr wechselvolle Geschichte. |
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Die Halde des ehemaligen Thomas-Münzer-Schachtes ist ein Wahrzeichen von Sangerhausen. |
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Neues Schloss
Das Neue Schloss - ein Renaissancebau - wurde von 1585 bis 1591 errichtet. Das Schloss war von 1711 - 1736 Nebenresidenz von Herzog Carl-Christian von Sachsen-Weißenfels. Die Witwe Sophie Charlotte von Sachsen-Eisenach
wohnte hier von 1746 - 1751.
In dem Gebäude befindet sich das Amtsgericht.
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Altes Schloss
Das Alte Schloss wurde um 1263 errichtet. In grauer Vorzeit war das Schloss Bestandteil der Stadtbefestigung. Später diente es als Zeughaus und Gefängnis. Ehemals war es die Burg Sangerhausen.
1991 zog die Kreismusikschule hier ein. |
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Altes Rathaus
Das alte Rathaus von Sangerhausen wurde 1431 - 1437 errichtet. Ein hölzerner Vorgängerbau aus dem Jahr 1268 brannte 1358 nieder. Aus historischen Unterlagen geht weiterhin hervor, dass der westliche Anbau von 1604 stammt. Mit seiner um Sparrenbreite versetzten Giebelwand ist der Anbau ein Wahrzeichen der Stadt. |
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Neues Rathaus
Im neuen Rathaus ist die Stadtverwaltung jetzt in einem Gebäude konzentriert untergebracht. Zuvor waren die einzelnen Bereiche über die ganze Stadt verteilt. Feierliche Einweihung 26. Oktober 2002. |
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Bürgerhaus
Das Bürgerhaus ist die zentrale Anlaufstelle für die Einwohner für alle verwaltungstechnischen Fragen. Im Objekt befindet sich auch die Bibliothek. |
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Kreishaus
Der Grundstein für das Kreishaus wurde 1892 gelegt. Im Jahr 1898 konnte der Bau abgeschlossen werden. Von 1992 bis 1996 erfolgten an und in dem Gebäude umfangreiche Sanierungsarbeiten. |
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Sangerhausen - die sehenswerte Stadt am Südharz beherbert zahlreiche architektonische Hingucker. So den mittelalterlichen Stadtkern mit seinen geschichtsträchtigen Profanbauten und liebevoll restaurierten Bürgerhäusern aus der Zeit der Renaissance. |
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Gemalte Geschichte: Wie ein geöffnetes Geschichtsbuch präsentiert sich das Wandbild des Künstlers Gunter Raufeisen am sanierten Haus Markt 23 in Sangerhausen. Das Bild "Historische Persönlichkeiten" (Ausschnitt) entstand im Auftrag der Städtischen Wohnungsbau GmbH im Oktober 2008. Es zeigt Ewald Gnau, Rosenkönigin Juliane, Jutta von Sangerhausen, Kobermännchen, Friedrich Schmidt und Gustav Adolf Spengler. |
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Luftbild auf das Altstadtzentrum von Sangerhausen.
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An der Göpenbrücke befinden sich der Ochsenpalast, der 1886 von Fleischermeister
Friedrich Große gebaut wurde, und schräg gegenüber ist das Café Lampe.
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An der Gonnabrücke beginnt die Bahnhofstraße. In dieser Straße befindet sich die Hauptpost. Die Einweihung des schmucken Klinkerbaus erfolgte 1886.
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Wenige Gehminuten entfernt lädt seit 1886 das Café Kolditz zu Kaffee und Kuchen ein. |
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Die heutige Volksbank wurde 1931 gebaut und die Kreissparkasse
datiert auf das Jahr 1922. Am 1. Juli 2008 fusionierten die Kreissparkassen Sangerhausen und Mansfelder Land zur Sparkasse Mansfeld-Südharz.
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Quellennachweis: Fotos Kreisarchiv Mansfeld-Südharz |
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