Sangerhausen
Eva & Peter Mischur präsentieren eine fotografische Zeitreise durch die Berg- und Rosenstadt Sangerhausen


Sangerhausen ist nicht nur als Berg- und Rosenstadt bekannt, sondern auch als ein Ort der bildenden Kunst. Besonders deutich wird es an den vielen Skulpturen und Denkmalen im öffentlichen Raum. Entscheidend trug dazu ein Bildhauersymposium im Jahr 2003 bei.
Das Kobermännchen ist ein Wahrzeichen von Sangerhausen. Die sagenumwobene Steinfigur befindet sich im Neuen Schloss, der Gebäudeteil datiert auf das Jahr 1585. Die 112 cm hohe Figur ist aus rotem Sandstein gefertigt. Traditionell wird in Sangerhausen im September das Kobermännchenfest gefeiert.

1955 wurde der Bergmann in der Westsiedlung - einer Bergarbeitersiedlung - aufgestellt. Das Bergarbeiterstandbild hat der hallesche Bildhauer Otto Leibe (1913 - 2002) geschaffen.

Aus Anlaß des 50. Jahrestages der Übergabe der legendären Fahne wurde das Fahnenmonument "Die Fahne von Kriwoi Rog" im Zentrum der Westsiedlung enthüllt. Das Relief dokumentiert die Rettung der Fahne durch Otto und Minna Brosowski vor den Nazis. Der Schriftsteller Otto Gotsche beschreibt in seinem gleichnamigen Roman und im Spielfilm die Geschichte der Fahne.
Franz Xaver Gabelsberger (1789−1849). Begründer der deutschen Stenografie. Die Büste steht jetzt vor dem Spenglermuseum. Zuvor befand sie sich in der Anlage vor dem Bahnhof und wurde am 23. September 1923 eingeweiht. Bei der Umgestaltung des Parks siedelte sie zum heutigen Standplatz um.
Das Mahnmal für die Opfer des Faschismus steht an der Marienkirche. Die Kalksteinplastik schuf der Bildhauer Gerhard Geyer 1951.
Die Skulptur des Mercurius, eine römische Gottheit, über dem Portal der heutigen Volksbank. Das Gebäude wurde 1931  als Stadtsparkasse gebaut. In der Zwischenzeit war es Arbeitsamt (1939) und zu DDR-Zeiten die Bauernbank. 1993 zog die Volksbank hier ein.

Ergebnis des Bildhauersymposiums 2003 - „Gewächs“ nennt der Bildhauer Bernd Kleffel sein Kunstwerk. Zu finden ist es an der  Göpenbrücke .

"Tauschstein" von Hans-Otto Lohrengel. Das Kunstprojekt im öffentlichen Raum befindet sich auf dem Markt und wurde während des Bildhauersymposiums im Jahr 2003 geschaffen.

Die Steinfigur "Mitra" schuf Stephan Voigtländer während des Bildhauersymposiums 2003. Sie schmückt den Vorplatz am neuen Rathaus.

Die Skulptur "Ikarus - Zwischen den Welten" von Cathleen Meier. Das Werk entstand während des Bildhauersymposiums 2003.

Bronzeplastik am Ärztehaus in Südwest von Heinz Beberniß.

Walter-Telemann-Denkmal.
Das Denkmal für Heinrich-Friedrich Müller, den Stadtältesten von Sangerhausen, steht am Bonifatiusplatz.
Das Thomas-Müntzer-Denkmal steht an der gleichnamigen Schule in der Borngasse von Sangerhausen.
Pfau Grundschule Südwest - 1972

 

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