Eva & Peter Mischur - Ansichtskarten Fotos Sangerhausen
 
Ansichtskarten sind Zeugen der Stadtentwicklung


Sangerhausen - Kylische Straße, Jacoby Kirche, Gasthof "Prinz von Preussen" - 1914.
Bildpostkarten sind Zeugen der Geschichte
Sie sind vergilbt und zerkratzt, so ist die überwiegende Meinung wenn es um alte Ansichtskarten geht. Historische Bildpostkarten sind aber viel mehr als nur Staubfänger. Sie sind bebilderte Zeugen der Geschichte. Spiegeln sie doch aussagekräftig ein gewaltiges Stück Stadtentwicklung wider. So datiert die älteste Ansichtskarte mit Sehenswürdigkeiten aus Sangerhausen aus dem Jahr 1897.
Sangerhausen - Markt mit Jakobikirche - 1899
Sangerhausen - Stadtansichten - 1900
Die geschichtliche Entwicklung der Ansichtskarte
Die österreichische Postverwaltung führte am 22. September 1869 unter dem Begriff "Correspondenzkarte" die Postkarte ein.  Erst am 25. Juni 1870 folgte die Post des Norddeutschen Bundes und schickte die erste Ansichtskarte auf die Reise.
Übrigens: Bis 1905 durfte nur die Bildseite der Karte beschrieben werden. Die Rückseite war nur für die Adresse.
Die Bildpostkarte ist ein echtes Zeitdokument
Besondere Ereignisse aus dem Zeitgeschehen spielen auf früheren Postkarten eine wichtige Rolle. Man darf nicht vergessen, die Fotografie steckte noch in den Kinderschuhen und Fernsehen gab es nicht. So übernahm die Bildpostkarte eine entscheidende Informationsrolle. Ein wichtiges Ereignis oder ein Unglücksfall wurde zum Motiv der Ansichtskarte, eben ein echtes Zeitdokument.
Sangerhausen - Arche auf dem Markt - 1930
E-M@il an Peter Mischur
Die E-Mail verdrängt die 130-jährige Postkarte
Im E-Mail-Zeitalter gerät die Ansichtskarte immer weiter ins Abseits. Das elektronische Medium kauft der über 130-Jährigen den Schneid ab. Während die Post früher mehrere Tage benötigte, um die Karten von A nach B zu transportieren, genügt heute ein Mausklick, und die Nachrichten erreichen in wenigen Sekunden die Empfänger in aller Welt.
Danke für die tatkräftige Hilfe
Ein herzliches Dankeschön geht an die Stadtverwaltungen in Sangerhausen und Wiehe/Unstrut sowie an Frau Thiele vom Tourismusbüro in Wiehe für die unbürokratische Bereitstellung und Übermittlung von Ansichtskarten.

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Kylische Straße mit Jakobikirche - 1914
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